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Mobile Business: Mehr Flexibilität, geringere Kosten, höheres Risiko Mobiles Arbeiten und Virtualisierung, zwei Zeitbomben für Unternehmen

Autor / Redakteur: Andrew Heather / Peter Schmitz

Mobiles Arbeiten ist für Unternehmen ein zentraler Faktor, um Kosten zu senken, den Zugriff auf Informationen zu verbessern und Mitarbeitern mehr Flexibilität einzuräumen. Doch in dem Maße, wie Unternehmen zunehmend auf Virtualisierung setzen, um in kürzester Zeit eine große Zahl von neuen Anwendungen zu nutzen, können in der gesamten Infrastruktur erhebliche Sicherheitslücken entstehen.

Mobiles Arbeiten kann Kosten senken und mehr Flexibilität für Mitarbeiter schaffen, aber sorgt auch für neue Sicherheitslücken in der eigenen Infrastruktur.
Mobiles Arbeiten kann Kosten senken und mehr Flexibilität für Mitarbeiter schaffen, aber sorgt auch für neue Sicherheitslücken in der eigenen Infrastruktur.
( Archiv: Vogel Business Media )

Ständige Änderungen und die Leichtigkeit, mit der sich neue Anwendungen jenseits des IT-Netzwerks bereitgestellen lassen, beeinflussen grundlegend die Sicherheit der IT-Infrastruktur der Unternehmen. Die Folge: Die Infrastruktur verliert ihren stabilen Status und offenbart signifikante Sicherheitslücken.

Unternehmen setzen sich über kurz oder lang dem Risiko einer folgeschweren Sicherheitsverletzung aus, wenn sie die laufende Überwachung von IT-Systemen auch mobil arbeitende Angestellte ausdehnen und sicherstellen, dass Mitarbeiter im Rahmen der Unternehmensrichtlinien agieren, argumentiert Andrew Heather, General Manager, EMEA, von Tripwire.

Entwicklungen in der Arbeitswelt

Angetrieben durch den technologischen Fortschritt setzen heute viele Unternehmen neue Arbeitsweisen ein, um ihren Kundenservice zu verbessern und die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern. Eine dieser Technologien ist das mobile Arbeiten: Unternehmen kommen damit beiden Zielen ein Stück näher und bieten gleichzeitig ihren Mitarbeitern eine bessere Work-Life-Balance. Ein angenehmer Nebeneffekt des mobilen Arbeitens: Unternehmen benötigen weniger Bürofläche und reduzieren damit ihre Mietkosten.

Grundlage des mobilen Arbeitens ist die weite Verbreitung von Laptops, PDAs, BlackBerrys und iPhones, verbunden mit immer neuen Anwendungen aus den Bereichen Web 2.0 und Unified Communications. Damit wandelt sich allmählich die Art und Weise, wie, wann und wo Menschen arbeiten. Mitarbeiter rufen zunehmend von außerhalb der Systemarchitektur einer Firma über ihre persönlichen BlackBerrys oder iPhones ihre E-Mails ab, statt innerhalb der Grenzen von Unternehmensrichtlinien zu agieren.

Ein besonders großes Interesse, immer mehr Informationen außerhalb des Netzwerks bereitzustellen, gibt es vor allem im öffentlichen Sektor. So greifen beispielsweise Krankenhausärzte mit mobilen Geräten auf Patientendaten zu oder Gesundheitszentren erleichtern den Bürgern den externen Zugriff auf ihre Daten.

Für IT-Abteilungen sind diese Trends eine echte Herausforderung, denn die IT-Verantwortlichen der Unternehmen sind häufig überlastet und haben zu wenige Ressourcen. Zusätzlich sollen sie jetzt die notwendigen Sicherheitsrichtlinien implementieren und durchsetzen, um die Möglichkeit des mobilen Arbeitens abzusichern und vertrauliche finanzielle und persönliche Daten zu schützen.

Wichtig an dieser Stelle: Es reicht nicht aus, nur die operativen Ziele des mobilen Arbeitens mittels dem Zugriff auf die Informationen zu erreichen. Auch die Serverinfrastruktur muss der vorgesehenen Konfiguration entsprechen, um zu gewährleisten, dass die festgelegten Sicherheitsstandards des Unternehmens weiterhin eingehalten werden.

Inhalt:

  • Seite 1: Zwei Zeitbomben für Unternehmen
  • Seite 2: Virtualisierung schafft Sicherheitslücken
  • Seite 3: Kontrolle sorgt für dauerhafte Compliance

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