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Echtzeitkontrolle über server-, cloud- und webbasierende Applikationen Mobility Controller mit integrierter Applikationssteuerung

Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Aruba Networks hat die Controller-Serie 7200 für die mobile Nutzung von Applikationen optimiert. Bei der Bereitstellung von Applikationen soll die AppRF-Technologie von Aruba dafür sorgen, dass Datenströme skaliert, priorisiert und ohne Leistungsverlust übertragen werden.

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Die Mobility-Controller-Serie 7200 von Aruba Networks (hier das Modell 7240) nutzt die unternehmenseigene AppRF-Technologie zur Applikationssteuerung.
Die Mobility-Controller-Serie 7200 von Aruba Networks (hier das Modell 7240) nutzt die unternehmenseigene AppRF-Technologie zur Applikationssteuerung.
(Bild: Aruba Networks)

Die ab sofort verfügbaren Mobility Controller 7210, 7220 und 7240 entsprechen dem künftigen WLAN-Standard 802.11ac. Beim Einsatz der Geräte soll die von Hersteller Aruba Networks entwickelte AppRF-Technologie einen umfassenden Überblick und Echtzeitkontrolle über Anwendungen ermöglichen, egal ob es sich dabei um server-, cloud- oder webbasierende mobile Applikationen wie Supply Chain Management, Box, GoToMeeting oder Salesforce.com handelt. Die 7200-Serie ist mit einer 40-GBit/s-Stateful-Firewall und Encryption-Fähigkeiten ausgestattet. Laut Aruba Networks können über die Controller bis zu 32.000 Devices verbunden werden.

Datenströme unter Kontrolle

Die Software nutzt Deep Packet Inspection (DPI) für Layer 7 insight. Mit dieser Funktionalität lassen sich einzelne Applikationen aus dem Datenstrom herausfiltern und Priorisierungen vornehmen. Der Controller könne Aruba zufolge durch Airtime Fairness, Quality of Service (QoS) und die integrierte Kontrolle der Hochfrequenzeigenschaften an den Zugangspunkten die Over-the-air-Performance sämtlicher Applikationstypen und Nutzerprofile optimieren.

Über ein einfaches Dashboard im Controller-Interface der Aruba Airwave Management Software erhalten IT-Verantwortliche Einblick in nutzerindividuelle Datenströme. So könne nicht nur bei Netzwerkstörungen schnell und effizient gehandelt werden, die neue Technologie würde IT-Abteilungen außerdem ermöglichen, langfristig zu planen und zu priorisieren.

Test an der University of Pennsylvania

An der University of Pennsylvania in Philadelphia wurden die 13 Controller der drahtlosen Netzwerkumgebung mit mehr als 3.500 Access Points (APs) zu Testzwecken durch 7220-Modelle von Aruba Networks ausgetauscht. „Da wir kontinuierlich an der Optimierung unseres drahtlosen Campus-Netzwerkes arbeiten, waren wir auf der Suche nach entsprechenden neuen Technologien – schließlich greifen rund 46.000 Nutzer darauf zu“, so Colleen Szymanik, Senior Network Engineer bei der University of Pennsylvania. „Der Aruba-Controller 7220 bringt uns zusätzliche Flexibilität. Wir sparen nicht nur Stellfläche und Energiekosten für Hardware sondern benötigen auch weit weniger Controller für den Ausbau unserer Reichweite. Wir waren mit den Testergebnissen sehr zufrieden und planen, vier unserer Controller durch die neue Plattform zu ersetzen und so eine deutlich höhere Skalierbarkeit zu erzielen.“

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