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Cyber-Angriffe werden komplexer Netzwerke oft nur mittelmäßig gesichert

| Autor / Redakteur: Katrin Hofmann / Peter Schmitz

Für deutsche Unternehmen hat die Netzwerksicherheit angeblich hohe Priorität. Trotzdem klaffen offenbar Lücken, durch die Cyber-Kriminelle hindurchschlüpfen können, zeigt jetzt eine Studie von Juniper Networks und dem Ponemon Institute.

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Eine Sicherheits-Studie von Juniper Networks unf dem Ponemon Institut deckt Schwachstellen in der IT-Sicherheit von Unternehmen auf. IT-Sicherheitsverantwortliche streben Verbesserungen an.
Eine Sicherheits-Studie von Juniper Networks unf dem Ponemon Institut deckt Schwachstellen in der IT-Sicherheit von Unternehmen auf. IT-Sicherheitsverantwortliche streben Verbesserungen an.
(Bild: Andrea Danti - Fotolia.com)

Einer Studie von Juniper Networks und dem Ponemon Institute zufolge sind „viele“ IT-Sicherheitsexperten besorgt. Denn sie glauben, dass ihre Firma nur unzureichend ausgestattet ist, um Cyber-Attacken schnell zu erkennen, abzuschwächen oder zu verhindern. Ebenso bewerten demnach „viele“ der Befragten den Netzwerkschutz ihres Arbeitsgebers lediglich als „mittelmäßig“.

Sowohl vor diesem Hintergrund als auch wegen der steigenden Komplexität von Cyber-Attacken und sich verändernden Gefahren sehen die Befragten Handlungsbedarf. 65 Prozent gaben an, dass ein größerer Fokus auf die Applikationen am Arbeitsplatz beziehungsweise mehr Transparenz an dieser Stelle und die Nutzung von Cloud-Services wichtig sei, um die Risiken zu minimieren. Auch die wachsende Angst vor dem Diebstahl geistigen Eigentums veranlasst der Studie zufolge die Firmen, mehr in Netzwerksicherheit zu investieren. Dabei sagten 55 Prozent der Security-Experten, dass aus ihrer Sicht ein ganzheitlicher Sicherheitsansatz entscheidend sei.

Auch ein Defizit, das offenbar in etlichen Betrieben existiert, wollen die Macher der Untersuchung gefunden haben. Wie sie berichten, haben 46 Prozent der Befragten gesagt, dass in ihrem Unternehmen die Netzwerk-Sicherheitslösungen vor allem eingesetzt werden, um Bedrohungen abzuwehren, die ihren Ursprung im eigenen Netzwerk haben. Diese Attacken, so Juniper, könnten Lücken im System eröffnen und so externe Angreifer unterstützen.

„Die nächste Generation der IT-Sicherheitslösungen für Unternehmen muss auf einem automatisierten Informationsdienst basieren, der eine unmittelbare Handlungsgrundlage bietet und an die Anforderungen moderner, sich weiterentwickelnder Netzwerke schnell angepasst werden kann. Entscheidend ist hierbei ein ganzheitlicher Ansatz, um die komplexer werdenden Cyber-Attacken abzuwehren“, erläutert Tom Ruban, Area Vice President DACH bei Juniper Networks.

Dazu seien unter anderem genaue Informationen über die Angreifer nötig. Die cloud-basierte Lösung Junos Spotlight Secure von Juniper biete beispielsweise die Möglichkeit, Informationen über die Angreifer auf Endgeräte-Ebene zu verfolgen. Dieser Ansatz sorge für mehr sicherheitsrelevante Erkenntnisse, biete kollektive Abwehr gegen Angreifer und tiefgreifenden Schutz für Datenzentren.

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