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HP Security Research (HPSR) Neue Forschungsgruppe für IT-Sicherheit bei HP

| Redakteur: Peter Schmitz

HP gründet eine neue Forschungsgruppe für IT-Sicherheit. HP Security Research (HPSR) wird Sicherheitsrisiken untersuchen, Briefings zu konkreten Bedrohungen veröffentlichen sowie die Weiterentwicklung von HPs IT-Security-Portfolio unterstützen.

HP Security Research (HPSR) soll Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich der IT-Sicherheit vorantreiben, Security-Produkte damit verbessern und den jährlichen HP Cyber Security Risk Report veröffentlichen.
HP Security Research (HPSR) soll Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich der IT-Sicherheit vorantreiben, Security-Produkte damit verbessern und den jährlichen HP Cyber Security Risk Report veröffentlichen.
(Bild: VBM)

HP hat die Gründung einer neuen Forschungsgruppe für IT-Sicherheit bekannt gegeben. HP Security Research (HPSR) ist Teil von HPs Geschäftseinheit Enterprise Security Products (ESP).

Die Gruppe soll HPs Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Bereich der IT-Sicherheit vorantreiben. Dabei greift sie auch auf die Arbeit bestehender Forschungsgruppen zurück, etwa die der HP DVLabs, die auf die Aufdeckung und Untersuchung von Schwachstellen spezialisiert sind, oder der Gruppe HP Fortify Software Security Research, die sich mit der Weiterentwicklung von Software-Sicherheit beschäftigt.

Zudem soll HPSR die Betreuung der Zero Day Initiative (ZDI) übernehmen. Die Initiative verfolgt das Ziel, Fehler in Software zu entdecken, die zu Sicherheitsverletzungen führen oder für Cyber-Angriffe ausgenutzt werden können.

Forschung kommt der Weiterentwicklung von Sicherheits-Lösungen zugute

Als wesentliche Aufgabe soll das HPSR die Weiterentwicklung des ESP-Portfolios von HP durch gezielte Forschung unterstützen. Ein erstes Beispiel für diese Unterstützung gibt es bereits: Die Verbesserungen, die HP an der neuen Version 1.5 der Monitoring-Software HP Reputation Security Monitor (RepSM) vorgenommen hat, beruhen auf Datenströmen des HPSR.

RepSM nutzt diese Datenströme, um Peer-to-Peer-Verbindungen im Netzwerk zu entdecken und um Spear-Phishing und Spam-E-Mails noch besser zu erkennen. Zudem verwendet die Software die Daten, um über längere Zeiträume hinweg Muster zu erkennen, die beispielsweise auf ungewöhnliche Zugriffe oder Aufklärungs-Scans hinweisen.

Zusätzlich zum jährlichen HP Cyber Security Risk Report wird das HPSR Berichte mit aktuellen Informationen zu IT-Sicherheit veröffentlichen, damit Unternehmen und Behörden Risiken begreifen und entsprechend handeln können. Dazu wird das HPSR alle zwei Wochen Briefings zu konkreten Bedrohungen erstellen. Zusammenfassungen der Briefings werden kostenfrei auf der HP-Homepage und auf iTunes zur Verfügung gestellt; Branchen- und Anwender-spezifische Premium-Briefings werden kostenpflichtig veröffentlicht.

„Unternehmen und Behörden benötigen neueste Forschungsergebnisse zur IT-Sicherheit, um der zunehmenden Zahl komplexer Bedrohungen zu begegnen“, sagt Art Gilliland, Senior Vice President and General Manager, Enterprise Security Products, HP. „HP rüstet Anwender gegen die raffiniertesten Bedrohungen, indem wir die Fachkompetenz eines weltweites Netzes von Sicherheits-Experten in unsere Produkte und Leistungen einfließen lassen.“

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