Suchen

Scada Protection Scanner Station für USB-Sticks Norman: Virenschutz für Scada-Umgebungen

| Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Auf der Hannover Messe hat Norman erstmals einen Malware-Scanner für USB-Sticks vorgestellt. Die „Scada Protection Scanner Station“ scannt die Datenspeicher, die zum Aktualisieren von Maschinendaten in der Produktion eingesetzt werden.

Mit der Protection Scanner Station schützt Norman SCADA-Umgebungen.
Mit der Protection Scanner Station schützt Norman SCADA-Umgebungen.
(© Grzegorz Kwolek - Fotolia)

Trotz der Stuxnet-Diskussion ist der Malwareschutz von industriellen Anlagen und Produktionsumgebungen immer noch ein heikles Thema. Der Security-Spezialist Norman hat sich nun dieses Bereichs angenommen und bietet mit der „Scada Protection Scanner Station“ eine praktikable Lösung, die ein potenzielles Sicherheitsrisiko für Produktionsanlagen ausschließen soll.

Die Station lässt sich an jeder beliebigen Stelle installieren, beispielsweise mittels einer Wandhalterung im Eingangs- oder im Produktionsbereich. Zusammen mit einem Client-Treiber auf den Maschinen soll sie verhindern, dass tendenziell unsichere Sticks Zugang zu den Maschinen erhalten und Malware übertragen können. Je nach räumlicher Gegebenheit können auch mehrere Stationen eingerichtet werden. Die Lösung ist als eigenständiges Produkt konzipiert und kann unabhängig von weiteren Produkten des Herstellers eingesetzt werden.

Die Scan-Engine läuft auf einem Industrie-PC mit Internet-Anbindung, der sich die Updates automatisch abholt. Der Scada-Scanner ist ab sofort verfügbar. Eine Ein-Jahres-Lizenz für die Station kostet 2.750 Euro (Listenpreis ohne MwSt.), die Agents für den Einsatz auf den Maschinen kosten jeweils 200 Euro. |ab

(ID:39082930)