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Phishing-Umfrage und Spam-Report für Juli 2010 von Kaspersky Lab Nur die Hälfte der Internet-Nutzer erkennt Phishing

| Redakteur: Stephan Augsten

Gerade einmal jeder zweite Internet-Nutzer erkennt Phishing-Nachrichten oder gefälschte Webseiten. Dies hat eine Umfrage von Kaspersky Lab ergeben. Im Spam-Report für Juli 2012 beleuchtet der Antivirus-Hersteller aktuelle Phishing-Trends.

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Viele Internet-Nutzer hängen beim Thema Phishing noch in der Luft.
Viele Internet-Nutzer hängen beim Thema Phishing noch in der Luft.

Im Auftrag von Kaspersky Lab hat O+K Research im Mai 2012 weltweit rund 11.000 Konsumenten über 16 Jahren zum Thema Phishing befragt. Die Hälfte der Internet-Nutzer erkennt Phishing-Nachrichten oder gefälschte Webseiten demnach nicht als solche.

Die Standard-Methode, um an vertrauliche Daten von Endanwendern zu kommen, ist dabei das Social Engineering. Das Ziel der Cyberkriminellen ist es, Opfer zum Öffnen Infizierter E-Mail-Anhänge zu bewegen oder auf gefälschte Webseiten zu locken.

Laut dem aktuellen Kaspersky Lab Spam-Report für Juli 2012 waren über ein Viertel der Phishing-Angriffe auf soziale Netzwerke ausgerichtet. 22 Prozent zielten auf Finanz- und Bankinstitute ab, weitere 18 Prozent auf Online-Shops und Online-Auktionshäuser. Somit haben es die Cyber-Kriminellen in fast zwei Drittel der Fälle auf entsprechende Zugangsdaten abgesehen.

Knapp die Hälfte der Internet-Nutzer (47 Prozent) hat schon mindestens einmal eine Nachricht mit verdächtigem Link oder Anhang erhalten. 29 Prozent wurden vermeintlich im Namen einer Bank zur Eingabe von vertraulichen Daten aufgefordert. Damit nicht genug, haben gar 13 Prozent der Befragten schon einmal sensible Daten auf verdächtigen Webseiten eingegeben.

Mit 26 Prozent gab ein gutes Viertel der Befragten an, dass ihr Computer schon einmal durch eine Nachricht oder einen Anhang infiziert wurde. Hier helfen neben dem gesunden Menschenverstand nur Antivirus-Lösungen und zusätzliche Tools. Mit „Safe Money“ bietet Kaspersky Internet Security 2013 beispielsweise eine Funktion, um Bezahldienste zusätzlich abzusichern.

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