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Oracle Identity Management 11g R2 schützt BYOD-Umgebungen Oracle unterstützt beim Mobile Device Management

| Redakteur: Stephan Augsten

Anfang April hat Oracle die Identity-Management-Plattform aktualisiert. Das zweite Release von Oracle Identity Management 11g Release 2 wurde unter anderem um Sicherheitsfunktionen für mobile Geräte und Enterprise Single Sign-On erweitert. Darüber hinaus wurde die OAuth-Unterstützung ausgeweitet.

Als Teil der Fusion Middleware soll die Mobile Security Suite die Daten- und App-Bereitstellung auf mobilen Geräten vereinfachen.
Als Teil der Fusion Middleware soll die Mobile Security Suite die Daten- und App-Bereitstellung auf mobilen Geräten vereinfachen.
(Bild: Oracle)

Mit Oracle Identity Management 11g R2 lassen sich Zugriffskontrollen über Firmenanwendungen hinaus auf Cloud-basierte Systeme und mobile Endgeräte anwenden. Kernkomponente ist die Oracle Mobile Security Suite, die insbesondere greifen soll, wenn Privatgeräte geschäftlich genutzt werden (BYOD, Bring Your Own Device).

Die Mobile Security Suite soll die Integrität von Firmenanwendungen und -daten wahren sowie eine nachträgliche App-Absicherung ermöglichen. Gleichzeitig werden verschiedene Funktionen bereit, die das Identity Management durch Einbindung der mobilen Geräte vereinfachen sollen. Dazu gehören Benutzerregistrierung, Zugriffsanfragen, Self-Service-Passwortverwaltung, Betrugserkennung und Autorisierung.

Ein neues Cloud-Access-Portal soll das bereits auf Windows-Clients etablierte Enterprise Single Sign-On (ESSO) für sämtliche Endgeräte bereitstellen. Anwender können künftig also mit nur einem Passwort über nahezu jedes Endgerät – ob PC, Smartphone oder Tablet – auf bereitgestellte Software-Dienstleistungen (Software as a Service, SaaS) zugreifen.

Für zusätzliche Sicherheit können Unternehmen den Einsatz des neuen Oracle Mobile Authenticator erzwingen. Analog zu einem Hardware-Token generiert die App zeitlich eingeschränkte Einmal-Passwörter auf iOS- und Android-Geräten, so dass bei der Authentifizierung ein zweiter Faktor ins Spiel kommt.

Mehr Datensicherheit für Mobilgeräte-Strategien

Letztlich will Oracle dafür sorgen, dass die Verwaltung von Daten in der Oracle WebCenter Suite und in Microsoft SharePoint vereinfacht und durch Attribute wie Rolle, Standort und Freigabelevel sicherer wird. Darüber hinaus können befugte Nutzer die Arbeitsvorgänge durch ein neues Sitzungsmanagement und ausgeweitete Dokumentationsoptionen besser nachvollziehen.

Mit der neuen Veröffentlichung gehen auch Verbesserungen bei Oracle Access Management einher. Die Leistung wurde laut Hersteller um zwanzig Prozent gesteigert. Ein neuer Installationsassistent soll die Einrichtung und Konfiguration von Oracle Identity Management vereinfachen und für mehr Übersicht bei der Verwaltung von Cluster-Umgebungen sorgen.

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