E-Mail-Verschlüsselung in Microsoft-Umgebungen

Outlook-Erweiterung gpg4o 3.4 erschienen

| Redakteur: Stephan Augsten

gpg4o unterstützt die Schlüsselauswahl auf Grundlage des Ampelprinzips.
gpg4o unterstützt die Schlüsselauswahl auf Grundlage des Ampelprinzips. (Bild: Giegerich & Partner)

Auf Basis von Kundenrückmeldungen und Firmen-Workshops wurde die neueste Version 3.4 von gpg4o entwickelt. Das Outlook-Add-in zur E-Mail-Verschlüsselung beinhaltet unter anderem neue Funktionen, die für eine einfachere Administration und bessere Teamarbeit im Unternehmensumfeld sorgen sollen.

Pünktlich zum Jahresbeginn hat Giegerich & Partner das Outlook-Add-in gpg4o 3.4 veröffentlicht. Administriert wird das OpenPGP-basierte Tool per Gruppenrichtlinien mit dem Microsoft Policy Manager. Ab sofort können Administratoren auch den Auto-Import-Keyserver für alle Benutzer zentral festlegen und somit entscheiden, welche öffentlichen Schlüssel den Benutzern zur Verfügung gestellt werden.

Damit entfällt laut Hersteller der möglicherweise unsichere manuelle Import durch den Anwender selbst. Zusätzlich kann auch die Liste aller verwendbaren öffentlichen Keyserver nun zentral verwaltet werden. Das bedeutet, dass Compliance-Richtlinien im Bereich der Verschlüsselung leichter durchsetzbar sind, was die IT-Sicherheit im Unternehmen erhöht.

Unterstützung virtueller Outlook-Konten in gpg4o.
Unterstützung virtueller Outlook-Konten in gpg4o. (Bild: Giegerich & Partner)

In Anlehnung an Microsoft Outlook unterstützt gpg4o ab sofort Teamarbeit und Teamassistenz. Mitarbeiter können also im Namen des Teams oder im Auftrag einer Führungskraft verschlüsselte Nachrichten verschicken. Dies erfolgt in gewohnter Weise über das Feld „Senden von“ von Microsoft Outlook. Entsprechend lassen sich virtuelle Konten anlegen, für die dann auch der korrekte öffentliche Schlüssel zum Versand angeboten wird.

PGP/MIME-signierte E-Mails lassen sich mit gpg4o 3.4 nun ordnungsgemäß verifizieren. Somit hat Giegerich & Partner die Kompatibilität zu Anwendungen wie beispielsweise GPGMail gewährleistet, um für eine höhere Akzeptanz von Verschlüsselungssoftware zu sorgen.

Die Preise von gpg4o beginnen bei 93,99 Euro (inkl. MwSt.) für eine bis zu vier Lizenzen und bieten eine Staffelung. Beim Kauf von mindestens 100 Lizenzen beläuft sich die Ersparnis auf 40 Prozent. Jede Lizenz umfasst eine Vollversion sowie ein Jahr Updates und E-Mail-Support. Die Lizenz selbst läuft nicht ab, die Wartung lässt sich optional auf drei oder fünf Jahre verlängern.

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