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„Document Classification“ automatisiert Compliance-Prozesse ownCloud markiert vertrauliche Dokumente

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die ownCloud-Erweiterung „Document Classification“ erkennt Klassifizierungsstufen von Lösungen wie Microsoft Azure Information Protection oder Novapath. Vertrauliche Dokumente werden so identifiziert und automatisiert im Sinne von Compliance-Vorgaben behandelt.

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Die Erweiterung liest Metainformationen aus und versieht Dateien mit passenden Tags.
Die Erweiterung liest Metainformationen aus und versieht Dateien mit passenden Tags.
(Bild: ownCloud GmbH)

Die jetzt vorgestellte Erweiterung soll die Vertraulichkeit bestimmter Office-Dateien in unternehmensweiten Filesharing-Systemen sicherstellen. Hierfür liest „Document Classification“ die Metadaten entsprechender Files aus und setzt automatisch entsprechende Tags. Anhand dieser Tags können Richtlinien dann steuern, ob vertrauliche Dokumente geteilt, verlinkt oder überhaupt in ownCloud hochgeladen werden dürfen.

Laut Anbieter wurde die Funktion „in Zusammenarbeit mit einem großen deutschen Automobilzulieferer“ entwickelt. Die Lösung tauge als wesentlicher Baustein, um etwa die Vorgaben von DSGVO oder Standards, wie 7001-a-626958/' class='inf-text__link inf-text__keyword'>ISO 27001/2 einzuhalten. In Verbindung mit File Firewall und Workflow-Erweiterung soll die Erweiterung ownCloud auch für Branchen mit hohen Sicherheitsanforderungen interessant machen.

Holger Dyroff, COO bei ownCloud, kommentiert: „Durch die Klassifizierung von vertraulichen Dokumenten und deren richtlinienkonforme Verarbeitung können unsere Kunden das Risiko von Datenschutzverletzungen deutlich minimieren und Sicherheit bzw. Kontrolle jederzeit gewährleisten – sowohl innerhalb der unternehmerischen Wertschöpfungskette, aber auch in der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern“.

Die Erweiterung „Document Classification“ ist als Teil der Enterprise Edition im ownCloud-Marketplace erhältlich.

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