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Pathing | Path Control | Pfadkontrolle

Redakteur: Gerald Viola

Das Pathing (manchmal auch Path Control genannt) ist eine Netzwerkmethode, die den spezifischen Bedürfnissen eines Speichernetzwerkes (im Vergleich zu denen eines einfachen Kommunikationsnetzwerkes)

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Das Pathing (manchmal auch Path Control genannt) ist eine Netzwerkmethode, die den spezifischen Bedürfnissen eines Speichernetzwerkes (im Vergleich zu denen eines einfachen Kommunikationsnetzwerkes) erfüllt, in dem es die Verwaltung und Organisation von Kommunikationswegen ändert. Ein Verbindungsfehler in einem Kommunikationsnetzwerk bedeutet im Allgemeinen nur, dass ein neuer Verbindungsversuch unternommen werden muss, in Speichernetzwerken jedoch kann eine Störung den Zusammenbruch des Systems verursachen. Außerdem haben Speichernetzwerke eine niedrigere Fehlertoleranzgrenze. Während für Kommunikationsnetzwerke eine Fehlerbehebung innerhalb von Minuten akzeptabel ist, muss sie in Speichernetzwerken innerhalb von Sekunden – vorzugsweise Millisekunden – vollbracht sein. Aufgrund dieser Unterschiede muss das Routing im Speichernetzwerk über redundante, definierte Pfade verfügen, schnelle Pfadwechsel ermöglichen und die Informationen über die veränderte Topologie schnell propagieren können.

Laut Marc Farley, dem Autor von „Building Storage Networks“, sorgt das Node-Routing für eine präzisere Verbindungskontrolle, als sie durch Switches und Router geleistet werden kann. Kommunikationsnetzwerke haben typischerweise eine große Anzahl von Knoten, wobei jeder mit jedem anderen verbunden sein kann und Verbindungsanfragen wahllos zugeordnet werden. Deshalb geht man davon aus, dass die Routing-Aktivitäten die Endknoten überlasten würden. Im Vergleich dazu haben Speichernetzwerke weniger Knoten. Zudem werden Verbindungen und Verbindungsanfragen gezielt zugeordnet. Unter diesen Bedingungen können die Pfade durch die Knoten verwaltet werden.

(ID:2021307)