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PCIe | PCI-E | PCI Express | PCI-Express

Redakteur: Gerald Viola

PCI Express bezeichnet ein Format für schnelle PC-Erweiterungskarten, die einen Prozessor mit den angeschlossenen Periphergeräten verbinden. PCI Express wurde 2004 von Intel entwickelt

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PCI Express bezeichnet ein Format für schnelle PC-Erweiterungskarten, die einen Prozessor mit den angeschlossenen Periphergeräten verbinden. PCI Express wurde 2004 von Intel entwickelt und wird komplementär zum PCI- und PCI-X-Bus eingesetzt. Mit dem PCIe-Bus wurde der für Grafikarten entwickelte AGP-Bus überflüssig.

Durch PCI-E können Datacenter-Manager die Vorteile von Netzwerktechniken wie Gigabit-Ethernet, Fibre Channel und Infiniband sowie 3D-Grafikkarten nutzen.

PCI Express ist ein serielles Schnittstellenformat, anders als PCI und PCI-X, bei denen 8, 16, 32 oder 64 Datenbits parallel übertragen werden. Jedes am Motherboard angeschlossene und PCIe nutzende Gerät hat seine eigene, fest zugeordnete Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Dabei werden jeweils zwei Sende- und Emfangsleitungen benutzt, die im Differenzialübertragungsmodus betrieben werden. Eine Sende-/Empfangsleitung wird als „Lane“ bezeichnet.

Aufgrund der Punkt-zu-Punkt-Übertragung steht dem angeschlossenen Gerät, im Gegensatz zum PCI-Bus, die volle Bandbreite der Verbindung zur Verfügung. Das wiederum vereinfacht die Skalierbarkeit und ermöglicht eine niedrigere Latenz und eine höhere Datenübertragungsrate. Die Verdichtung vieler Parallelbusse in einen Serienanschluss spart Platz auf der Rückseite der Server und Workstations. PCIe unterstützt auch Hot Plugging und Hot Swapping.

Die PCI-Protokolltreiber lassen sich auch für die serielle Übertragunstechnik des PCIe-Anschluss benutzen. Nicht kompatibel sind die Spannungsversorgung und die Hardware. PCIe-Steckkarten haben andere Abmessungen und Codierungen als PCI- und AGP-Karten.

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