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Neues Security-Gateway-Modul von Check Point Performance-Schub für das 61000 Security System

| Redakteur: Stephan Augsten

Check Point Software hat ein neues Blade für das 61000 Security System entwickelt. Mit mehr Ports erlaubt das neue Security Gateway Modul (SGM) 260 nicht nur eine bessere Netzwerk-Segmentierung. Es soll auch für einen Leistungsschub sorgen, indem es den Gesamtdurchsatz von Firewall und IPS verdoppelt.

Bis zu zwölf Security-Gateway-Module passen in das Check Point 61000 Security System.
Bis zu zwölf Security-Gateway-Module passen in das Check Point 61000 Security System.
(Bild: Check Point Software)

Das 61000 Security System ist speziell auf die Leistungsanforderungen von Rechenzentren, Telekommunikations- und Cloud-Service-Providern ausgelegt. Will man das 61000-Gehäuse zu einem reinen Security-Gateway ausbauen, so lassen sich bis zu zwölf entsprechender Module darin installieren.

Bei einem Einsatz der neuen SGM260-Blades beträgt der theoretische Firewall-Durchsatz der Appliance bis zu 400 Gigabit pro Sekunde (Gbps), unter Realbedingungen liegt er laut Check Point bei 120 Gbps. Das Intrusion Prevention System (IPS) schafft bis zu 130 Gbps, in Produktivumgebungen bleiben etwa 70 Gbps.

Das SGM260-Blade erlaubt insgesamt bis zu 210 Millionen gleichzeitige Verbindungen und bis zu drei Millionen neue Verbindungen in der Sekunde. Der VPN-Durchsatz des Security-Gateway-Moduls liegt bei immerhin 60 Gbps. Die Bandbreite lässt sich auf bis zu 350.000 IPSec-VPN-Tunnel verteilen.

Zur Netzwerk-Segmentierung und Privat-Cloud-Anbindung dienen bei der 61000-Appliance bis zu 60 Ethernet-Schnittstellen mit zehn Gigabit und bis zu acht Ports mit 40-Gigabit-Ethernet. Weitere technische Spezifikationen finden sich auf der Check-Point-Webseite.

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