Aumüller Aumatic mit zahlreichen Neuheiten auf der BAU 2019

17.01.2019

Thierhaupten, 17.01.2019 (PresseBox) - Der RWA- und Lüftungsspezialist Aumüller Aumatic zeigt auf der Fachmesse BAU 2019 in Halle B1, Stand 118 zahlreiche Neuheiten aus den Bereichen Rauch- und Wärmeabzug (RWA) sowie kontrollierter Natürlicher Lüftung. Die Neuentwicklungen sind konsequent an den Anforderungen von Architekten, Fachplanern, Fenster- und Fassadenbauern, Elektrikern sowie Bauherren und Generalunternehmern ausgerichtet.

RWA-Buszentrale EMB8000+ - modular und digital

Die modulare RWA-Zentrale EMB8000+ ermöglicht dezentrale RWA- und Lüftungssysteme mit komplexen Szenarien und digitaler Anbindung an die Gebäudeautomation. Einzelne RWA-Zentralen EMB8000+ können über Bus-Module (CAN, LON, KNX) zu komplexen Anlagen mit anspruchsvollen Rauchabzugs- und Lüftungsszenarien vernetzt werden. Durch die dezentrale Anordnung der RWA-Zentralen sind auch in größeren Gebäuden kurze Leitungswege zu den Fensterantrieben möglich. Die daraus resultierenden geringeren Kabelquerschnitte verringern den Verdrahtungsaufwand. Digitale BUS HSE-Taster mit direkt anschließbaren Lüftungstastern reduzieren Verkabelungsaufwand und Kosten nochmals deutlich.

Das Benutzerinterface der EMB8000+ auf Tablets, Smartphones und Notebooks bzw. PCs lässt sich einfach und übersichtlich bedienen sowie über eine Bluetooth-Schnittstelle via Smartphone oder Tablet drahtlos konfigurieren und programmieren. Eine Ethernet-Schnittstelle erlaubt eine direkte Einbindung der EMB8000+ in Profibus- und IP-Netzwerke sowie einen problemlosen Fernzugriff. Die Fensterantriebe können über Mobilgeräte direkt von der EMB8000+ aus programmiert werden.

Mit einem neuen Zusatzmodul RDA für die EMB8000+ lassen sich Rauchschutz-Druck-Anlagen komfortabel steuern und regeln. Das Modul erlaubt den Anschluss von Drucksensoren, Druckentlastungsklappen und Ventilatoren mit und ohne Frequenzumformer. Darüber hinaus sind programmierbare Funktionen wie eine einstellbare ausgeregelte Druckdifferenz oder das Ausspülen von eingedrungenem Rauch möglich. Alle Zustände können an eine übergeordnete Gebäudeleittechnik (GLT) weitergegeben werden.

Kettenantrieb KS4 mit Aumüller-Click

Das modulare Aumüller-Click-System für Fensterantriebe mit Steckmodulen an beiden Antriebsseiten ermöglicht individuelle Lösungen, die sich an die Anforderungen vor Ort anpassen. Die Vorteile werden am Beispiel des breit einsetzbaren Kettenantriebs KS4 besonders deutlich: die Grundversion mit einem Steckmodul an einer Seite ermöglicht eine flexible Kabelführung und den schnellen Austausch von Antrieben. In breiteren Fenstern lassen sich bis zu drei KS4-Kettenantriebe plus Verriegelungsantrieb über die Aumüller-Click verbinden und durch einfaches Aufstecken eines M-Com-Click-Moduls synchronisieren. Für ein durchgängiges Erscheinungsbild wird die Kabelverbindung zwischen den Antrieben einfach durch einem Verbindungsstecker ersetzt. Die sonst übliche Antriebshalterung entfällt dadurch komplett, was Montagezeit und Geld spart.

Der kompakte Kettenantrieb KS4 mit 400 N wurde komplett überarbeitet und ist jetzt in rechter und linker Ausführung erhältlich, was in profilintegrierter Montage optisch ansprechende Aufbauten ermöglicht. Der KS4 kann samt Verriegler auch verdeckt in Lüftungsklappen eingebaut werden und ermöglicht so eine ansprechende Fassadengestaltung mit schmalen und hohen Lüftungselementen. Mit einer Breite von 35 mm und einer Höhe von 24 mm ist er außerordentlich kompakt aufgebaut und damit sowohl aufgesetzt als auch integriert einsetzbar. Durch seinen geräuscharmen Lauf ist er für den Einsatz in geräuschsensitiven Bereichen gut geeignet. In Kombination mit der neuen Konsole für die Montage an der Nebenschließkante lassen sich Drehfenster mit großen Öffnungsweiten einfach und kostengünstig motorisieren.

Lift Smoke Free - Aufzugschachtentrauchung

Das System LIFT-SMOKE-FREE von BTR kombiniert im Aufzugschacht Entrauchung mit automatischer natürlicher Lüftung und sorgt so für Sicherheit im Brandfall bei gleichzeitiger Energiekosteneinsparung. Um Lüftung und Entrauchung im Brandfall zu gewährleisten wiesen Aufzugschächte bisher meistens einfach eine dauerhafte Öffnung nahe des oberen Schachtabschlusses auf. Dies entspricht nicht mehr dem Stand der Technik und ist nicht mit der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Einklang zu bringen. In luftdicht gebauten Niedrigenergie- und Passiv-Immobilien ist damit eine schnelle und sichere Erfassung von Situationen, in welchen die Aufzugsschachtklappen geöffnet werden müssen, unerlässlich. Durch den Einsatz von Sensorik und die Nutzung von Kontakten zur Aufzugsteuerung ist eine Lüftungsbedarfserkennung über Personenpräsenzerfassung in der Aufzugsanlage sichergestellt. Aber auch im Falle einer Störung, zum Beispiel bei einem Personeneinschluss im Aufzug, reagiert das System zuverlässig und versorgt die eingeschlossenen Personen mit der nötigen Atemluft. Das LSF-System verfügt über eine "allgemeiner bauaufsichtlichen Zulassung" (abZ) und das nötige Patentnutzungsrecht EP 1890956.

Weitere Informationen:
www.aumueller-gmbh.de
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