Flexible OneSystem Lösungen mit selbstverriegelnden Panikschlössern

29.01.2019

Albstadt, 29.01.2019 (PresseBox) - Fluchttür ist nicht gleich Fluchttür. Je nach Vorgabe ist die Panikfunktion bei Türen in Flucht- und Rettungswegen unterschiedlich gelöst. Doch ändert sich die Gebäudenutzung, müssen die Türen in der Regel aufwendig umgebaut werden. Dass es einfacher geht, zeigen die OneSystem Schlösser der ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH. Die selbstverriegelnden Panikschlösser ergänzen das Schlossprogramm sinnvoll und lassen sich bei geänderten Anforderungen leicht austauschen.

Mit den selbstverriegelnden Panikschlössern hat ASSA ABLOY seine flexible Produktreihe OneSystem für den Objektbereich erweitert. Jetzt können verschiedene Schließfunktionen im Gebäude mit den variablen Schließlösungen abgedeckt werden. Die neuen selbstverriegelnden OneSystem Panikschlösser sind untereinander kompatibel und lassen sich universell einsetzen. Je nach gewünschter Panikfunktion an der Tür kann das mechanische Schloss durch seine elektromechanische Variante ersetzt werden und umgekehrt, ohne dass der gefräste Ausschnitt für den Schlosskasten verändert werden muss.

Identische Schlosskasten-Maße für hohe Flexibilität

Basis dieser großen Flexibilität sind die speziell entwickelten Gehäuse. Um das System variabel nutzen zu können, hat ASSA ABLOY die Schlosskästen der selbstverriegelnden Panikschlösser so ähnlich wie möglich konstruiert: Die drei Varianten – mechanisch, mit Überwachungsfunktion oder drückergesteuert – weisen jeweils identische Außenmaße auf. Das heißt, die Einsteckschlösser lassen sich mit wenig Aufwand tauschen und dadurch funktional anpassen. Alle sind als Einfach- und Mehrfachverriegelung für ein- und zweiflügelige Rohrrahmen-Türen verfügbar. Die Selbstverriegelungsfunktion wird mit einem Fallenriegel realisiert, der nach dem Schließen der Tür noch einmal 20 mm herausgeschoben wird und so den Riegel ersetzt. Dämpfende Kunststoffeinsätze in den Fallenriegeln erhöhen den akustischen Komfort.

Jedes der Schlösser ist DIN links und rechts verwendbar. Wie bei Vollblatt-Versionen üblich, ist auch bei den Rohrrahmen-Panikschlössern eine Verschraubung durch das Schloss vorgesehen. So können Oval- oder Rundrosetten eingesetzt werden und die Bedienelemente sind aufgrund der durchgängigen Verschraubung stabil montiert. Ein durchgängig gleicher Drehwinkel der Drückernuss von 35° bei allen Elementen vereinfacht den Wechsel der Verriegelungen – egal ob Türdrücker, Panikgriff- oder Panikdruckstange.

Für die selbstverriegelnden Panikschlösser bietet OneSystem die Wahl zwischen den Panikfunktionen B, C und E. Sämtliche Panikschlösser sind mit ein- und auswärts umlegbarer Panikseite ausgestattet sowie nach DIN EN179 und DIN EN 1125 zertifiziert.

Optionale Überwachungsfunktionen über Hi-O Technology

Wer den Überblick über alle Fluchttüren im Gebäude behalten und so die Sicherheit für Bewohner und Nutzer erhöhen möchte, nutzt die Panikschlösser mit optionalen Überwachungsfunktionen. Im Innern dieser Schlosskästen sorgen statt Mikroschaltern langlebige Lichtschranken für umfangreiche Kontrollmöglichkeiten. Über ein 5-adriges Kabel ist das Überwachungsschloss mit dem I/O-Modul verbunden, an dem die gewünschten Funktionen einfach ausgewählt werden können. Die Lösung kommuniziert über das ASSA ABLOY Hi-O Bussystem.
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