Suchen

App-Testing für smarte Helfer

Professionelle Testmethoden für Wearable-Apps

Seite: 2/3

Firma zum Thema

Wearable-Technologie: wichtig ist eine solide Integration zwischen Gerät und App.
Wearable-Technologie: wichtig ist eine solide Integration zwischen Gerät und App.
(Bild: Applause)

Viele Stolpersteine für Entwickler von Wearable-Apps

Für Hardware-Hersteller und App-Entwickler bringt jedes neue Produkt zahlreiche Vorzüge, aber auch Herausforderungen, mit sich. Wearable-Anwendungen müssen nicht nur problemlos auf den jeweiligen Geräten funktionieren. Sie sind auch den zahlreichen Schwierigkeiten ausgesetzt, denen Smartphone-Apps standhalten müssen. Diese Aspekte sollten Entwickler insbesondere im Blick behalten:

1. Vernetzung:

Häufig benötigen Wearables eine vorübergehende oder konstante Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet – via USB, Bluetooth oder W-Lan. Der derzeitige Hardware-Standard bei neueren Geräten ist dabei die Verbindung via Bluetooth Low Energy (LE). Dies erlaubt einen ständigen Austausch zwischen Gerät und App, ohne dabei zu sehr die Energieressourcen zu belasten.

2. Akku-Laufzeit:

Insbesondere größere Wearables sind häufig von kürzeren Akku-Laufzeiten betroffen – eine Herausforderung für die Hersteller der Hardware, aber auch für Softwareentwickler. Eine App sollte jedoch die Akku-Laufzeit eines Gerätes nicht zusätzlich verkürzen.

3. Bildschirmgröße:

Wichtig ist, dass sich Entwickler über verschiedene Nutzungsszenarien klar werden und die Wearable-Anwendung dementsprechend gestalten. Es genügt nicht, die App lediglich auf die entsprechende Bildschirmgröße zu verkleinern. Komplexe Menüführungen oder zu viele Informationen auf engstem Raum können Nutzer schnell überfordern.

4. User Feedback:

Im Gegensatz zu den Feedback-Mechanismen klassischer App Stores stellt die Auswertung von Nutzermeinungen über Wearable-Apps eine Hürde für Entwickler dar. Insbesondere bei sogenannten „On-Device Apps“ ist eine Bewertung oft nur schwer nachvollziehbar, weil den Nutzern meist eine Tastatur fehlt, um ausführliche Erklärungen in den App Stores abzugeben. On-Device Apps werden speziell für das Wearable gestaltet – anders als bei sogenannten „Companion Apps“ wird keine Verbindung zu einem Smartphone oder Tablet benötigt.

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:43115649)