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App-Sicherheit

Risiken der Software-Bereitstellung für mobile Geräte

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Etablierte Freigabeprozesse auf mobile Apps übertragen

Unternehmen mit ausgereiften Prozessen machen sich bereits die Mühe, geschäftliche Anwendungen für den internen Rollout vorzubereiten – seien es physische, virtuelle, Cloud-basierte, mobile oder Desktop-Anwendungen. Auf diese Weise ist eine standardisierte Best-Practice-Methode implementiert, mit der Anwendungen zuverlässig und vorausschauend getestet, paketiert und verteilt werden.

Einige Unternehmen etablieren neue Abteilungen, die sich ausschließlich mit mobilen Apps und deren Sicherheit beschäftigen. Was aber spricht dagegen, Best Practices und Prozesse für die Anwendungsvorbereitung und -bereitstellung zu implementieren, die sowohl mobile als auch stationäre und gehostete Anwendungen verwalten können?

Die vorhandenen Mitarbeiter sollten bereits die nötige Expertise besitzen, etablierte Mechanismen auf mobile Apps auszudehnen. Dadurch erreichen Unternehmen zusätzlich eine bessere betriebliche Effizienz und stellen sicher, dass für die Verteilung von allen Anwendungen ein einheitliches, standardisiertes Verfahren verwendet wird.

Die Berücksichtigung der mobilen Apps verlangt nicht mehr, als die Ausweitung bekannter Prozesse auf zusätzliche Formate, Betriebssysteme und Bereitstellungslösungen wie Systeme für das Mobile Device Management.

Fazit

Letztlich gilt es, einen umfassenden Ansatz für das Management des kompletten Lebenszyklus aller Unternehmensanwendungen zu implementieren. So können Unternehmen vorhandene Mitarbeiter, Erfahrungen und Technologien besser nutzen, um mobile Apps zu testen, ihr Gefahrenpotenzial zu bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Oder mit anderen Worten: mit einer ungeladenen Waffe kann man auch nicht Russisches Roulette spielen.

Heute sind es mobile Geräte, die für Risiken in der Unternehmens-IT sorgen. Morgen kann es etwas anderes sein. Unternehmen benötigen Gewissheit, dass ein gewählter Sicherheitsansatz nicht nur aktuelle Entwicklungen abdeckt, sondern auch anstehende Veränderungen berücksichtigen kann.

* Anton Hofmeier ist Regional Vice President DACH bei Flexera Software.

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