Potentiale in Projektteams identifizieren und nutzen

Risiko-Management wird unterschätzt

| Redakteur: Peter Schmitz

Die Umsetzung von Risiko-Managementprozessen ist häufig unvollständig und mangelhaft. Gerade in etablierten Unternehmen stößt die Implementierung solcher Prozesse oft auf Widerstände.
Die Umsetzung von Risiko-Managementprozessen ist häufig unvollständig und mangelhaft. Gerade in etablierten Unternehmen stößt die Implementierung solcher Prozesse oft auf Widerstände. (Bild: Olivier Le Moal - Fotolia.com)

Risiko-Managementprozesse stoßen oft auf Widerstände. Insbesondere in etablierten Betrieben ist die Prozessumsetzung häufig unvollständig und mangelhaft. Einfache Methoden helfen Unternehmen, Risiken gemeinsam zu identifizieren und Projekterfolge zu sichern.

Projekte bestimmen heute in vielen Unternehmen den Arbeitsalltag. Scheitern sie an unterschätzten oder vernachlässigten Risiken, zieht das oft weitreichende Konsequenzen nach sich. Doch wie eine aktuelle Marktbetrachtung des Projektmanagement-Unternehmens House of PM, ist die Umsetzung von Risiko-Managementprozessen häufig unvollständig und mangelhaft. Gerade etablierte Unternehmen tun sich aufgrund von fest verankerten Prozessen und Zuständigkeiten besonders schwer damit. Das Potential des Risiko-Managements wird demnach in vielen Unternehmen nur unzureichend ausgenutzt.

Risiko-Management umfasst im Allgemeinen den Umgang mit allen nicht sicher vorhersagbaren Ereignissen und Bedingungen. Es soll nicht nur die Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen negativer Ereignisse reduzieren, sondern auch die Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkungen positiver Ereignisse steigern. Die vom House of PM bei der PMI Summit vorgestellten Herangehensweisen zielen daher insbesondere darauf ab, auch versteckte Chancen und ungenutzte Potentiale in den Projektteams zu identifizieren und zu nutzen. So ermöglicht es beispielsweise ein projektbezogenes „Speed-Dating“ mit allen beteiligten Projektmitarbeitern, auf unkomplizierte Weise Risiken zu identifizieren, die aus Schnittstellen und Abhängigkeiten in und zwischen den Projekten resultieren.

Constantin Hoya, Projektmanager, Berater und Trainer des House of PM: „Transparenz, Dialog- und Austauschbereitschaft sind die entscheidenden Schlüssel, um das Risikomanagement in den Unternehmen zu verbessern. Das Team muss dabei von Anfang an ‚mitgenommen‘ werden und als Ganzes wahrnehmen, warum es sich lohnt, Zeit und Engagement darauf zu verwenden, die Risiken zu erkennen und die entsprechenden Prozesse umzusetzen. Jedes identifizierte Risiko ist eine Chance, das Projekt besser zum Abschluss zu bringen.“

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