Alternatives Paradigma für Governance und Netzwerksicherheit

Safe-T modernisiert DMZ und sichert Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Peter Schmitz

Die Safe-T Box vereint sicheren Datentransfer, automatisiertes Policy Enforcement sowie Konnektoren für verschiedene Geschäftsanwendungen.
Die Safe-T Box vereint sicheren Datentransfer, automatisiertes Policy Enforcement sowie Konnektoren für verschiedene Geschäftsanwendungen. (Bild: Safe-T)

Einen sicheren und kontrollierten Zugriff auf Unternehmensdaten verspricht Safe-T mit seinen Produkten Safe-T-Box und RSAccess. Die Lösungen fungieren als Reverse-Access-Lösung oder Security Broker für verschiedenste Anwendungen und Clouddienste.

Aktuelle Sicherheitsparadigmen für das Netzwerk sind fehlerhaft – behauptet Safe-T. Den Grund hierfür macht der Hersteller innerhalb von Demilitarized Zones (DMZ) aus. Das als Puffer zwischen Internet und Unternehmensnetz geschaltete Sement sei nicht nur unnötig komplex und teuer im Unterhalt. Offene Ports und zunehmend in die DMZ duplizierte, sensible Daten aus internen Netzen würden außerdem zu einer vergleichsweise leichten Beute für Hacker. Das will der Hersteller mit seinen Produkten ändern und verspricht Organisationen zudem einen zuverlässig abgesicherten Zugriff auf vertrauliche Daten und verschiedenste Applikationen.

RSAccess ersetzt Frontend-Server in DMZ

Mit RSAccess schafft der Hersteller die DMZ zwar nicht ab, ersetzt aber alle bisherigen Frontend-Server durch eine einzige Appliance. Diese externe RSAccess-Lösung in der DMZ kommuniziert mit einer internen RSAccess innerhalb des Firmennetzes. Die greift ihrerseits auf die Applikationserver im Unternehmensnetz zu. Die Kommunikation zwischen den beiden RSAccess-Appliances wird ausschließlich vom internen Gerät aus initiiert. Über den Ansatz will der Hersteller Löcher in der Firewall zum internen Netz wirksam den Garaus machen. Weil sensible Daten nicht mehr in der DMZ gespeichert werden müssen, senke die Lösung zudem Komplexität und Kosten für Lizenzen und Hardware.

Broker-Plattform für sicheren Datenaustausch

Mit der Safe-T Box liefert Safe-T zudem eine Lösung, mit der Kunden organisationsweit einen sicheren Datenaustausch zwischen Nutzern, Anwendungen und Clouddiensten sicherstellen sollen. Konnektoren unterstützen dabei eine breite Palette von Anwendungen und Cloud-Diensten.

Ein Beispiel: Per Outlook-Plug-In sollen Anwender Daten sicher mit anderen Nutzern teilen können. Informationen werden dabei nicht direkt versendet, sondern per Link zugänglich gemacht. Zugangsdaten samt Passwort werden dann wahlweise per E-Mail oder Textnachricht an den Empfänger übermittelt. Damit nicht genug. Safe-T skizziert mit folgender Auflistung eine Reihe weiterer Anwendungsfelder:

  • Cloud Access Security Broker: Nutzen von Cloud-Storage und Diensten ohne die Übersicht zu verlieren, Governance und Kontrolle aller in die Cloud hoch- und heruntergeladen Daten.
  • Secure File sync and share: Sichere Enterprise-Collaboration-Lösungen, so dass Benutzer Dateien sicher von jedem Gerät (Desktop, Mobile, Web) und von jedem Ort aus teilen.
  • Secure managed file transfer: Sicher sensible Dateien übertragen in und außerhalb des Unternehmens mit einem sicheren, benutzerfreundlichen Datei-Upload als FTP Ersatzlösung.
  • Secure Data Exchange Network: Sicheres Übertragen von jeglichem Dateityp und Größe über eine intuitive benutzerfreundliche Schnittstelle zu entfernten Niederlassungen, Kunden und Geschäftspartnern.
  • Secure email: Senden Sie verschlüsselte E-Mails von jeder Art und Größe an registrierte oder Ad-hoc-Empfänger. Eine einfache, leicht zu bedienende und komplett prüffähigen Alternative zu PGP.

Preise

Safe-T bietet seine Produkte mit unterschiedlichen Ausstattungen und Serviceangeboten an. Für KMU existiert etwa eine nicht erweiterbare Version der Safe-T Box für bis zu 100 Nutzer; pro Anwender werden dann ab 12 Euro monatlich fällig. Ein Safe-T Box Data Exchange Server kostet 20.000 Euro jährlich, ein Safe-T Box File Upload Server ist für 40.000 Euro jährlich zu haben.Für eine RSAccess Secure Front-End External Appliance verlangt der Anbieter ab 44.500 Euro. Darin enthalten sind ein Gbit/s Durchsatz und Unterstützung für ein Anwendungsprofil.

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