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Sichere, mobile Kommunikation per Smartphone Schutz für die Mobilkommunikation: Secure Mobile VME

| Autor / Redakteur: Thomas Böcker / Dr. Andreas Bergler

Sicherheit vor dem Abgehört-werden bieten speziell gehärtete Smartphones, die E-Mails, SMS, Chats und natürlich reguläre Telefongespräche vom Start weg verschlüsseln – so, wie es in Bundesministerien üblich ist. Immer mehr Unternehmen haben Interesse an sicheren Kommunikationslösungen.

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Geschützte Kommunikation als neues Geschäftsfeld: die Secure Cloud Mobile VME.
Geschützte Kommunikation als neues Geschäftsfeld: die Secure Cloud Mobile VME.
( © Sergey Nivens - Fotolia)

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein! Mit diesem Slogan werben Politiker seit Jahren für eine immer restriktivere Ausgestaltung der Online-Kommunikation. Begründet wird damit meist die Forderung nach schärferen Filterregeln und neuen Abhörbefugnissen. Doch während die Unterstützung für „Stopp-Schilder“ und Netzsperren mangels Umsetzbarkeit zu bröckeln beginnt, werden die mit einer strengeren Kontrolle verbundenen Probleme vielfach nicht erkannt oder schlichtweg ignoriert. Dabei lassen sie sich auf einen einfachen Nenner bringen: Je mehr Behörden mithören dürfen und je umfassender ihre Zugriffsbefugnisse sind, desto größer ist die Gefahr, dass unachtsame oder böswillige Mitarbeiter ursprünglich vertrauliche Informationen durchsickern lassen. Das betrifft Kontoinformationen und Login-Details ebenso wie gut gehütete Geheimnisse aus der Entwicklungsabteilung oder Vertragsentwürfe.

Eine überzogene Überwachung unterhöhlt damit nicht bloß das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und die Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes, sondern schafft ganz konkret neue Angriffspunkte. Ihr Ergebnis widerspricht also, so absurd dies im ersten Moment auch scheint, der eigentlichen Intention.

Online ist überall

Von Begriffen wie „Internet“ und „Online-Kommunikation“ sollte man sich dabei nicht täuschen lassen. Diese findet längst nicht mehr nur am Firmen-PC oder heimischen Laptop statt, sondern zu weiten Teilen mobil mit Hilfe immer leistungsfähigerer Smartphones. Folglich besteht auch überall die Möglichkeit, unsere Daten- und Sprachkommunikation abzufangen oder nachzuverfolgen. Regierungen, Behörden und Großunternehmen aus sicherheitskritischen Branchen nutzen daher seit geraumer Zeit speziell gehärtete Mobiltelefone, die derartige Zu- und Übergriffe zuverlässig verhindern.

Angesichts der jüngsten Meldungen über das Ausmaß solcher Hacks kann der Einsatz entsprechender Technologien jedoch auch für mittelständische Firmen zur Existenznotwendigkeit werden, etwa um attraktive Patente und die eigene Produktentwicklung zu schützen. Für Fachhändler und Systemhäuser mit Schwerpunkt im Security-Bereich, die ihre Kunden nicht länger auf die bereits vor Jahren geknackte GSM-Verschlüsselung verweisen wollen, tut sich hier ein neues, lohnendes Betätigungsfeld auf.

Interesse zeigen aber auch Unternehmen aus der Medienbranche wie etwa die Content-Company. „Als Redaktionsbüro mit internationaler Ausrichtung sind wir dazu verpflichtet, vertrauliche Informationen unserer Kunden bestmöglich zu schützen“, argumentiert Gründer Wolfgang Dumke. „Deswegen haben wir seit Längerem nach einer Lösung gesucht, die unsere mobile Kommunikation zuverlässig absichert – gegebenenfalls auch über Ländergrenzen hinweg.“ Weitere Anforderungen: Geräte und Dienste sollten sich einfach bedienen lassen und trotzdem bezahlbar bleiben.

Zur Authentifizierung mit militärischen Standards geht’s auf der nächsten Seite.

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