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Check Point DDoS Protector Appliances Schutz vor Netzwerk- und Server-Ausfällen

Redakteur: Stephan Augsten

Für den Schutz vor Netzwerk-Überlastung durch DDoS-Angriffe hat Check Point eine neue Hardware-Serie entwickelt. Die DDoS Protector Appliances sollen Dienstblockaden in Sekundenschnelle automatisch abwehren.

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Eine neue Appliance-Serie von Check Point soll vor DDoS-Attacken schützen.
Eine neue Appliance-Serie von Check Point soll vor DDoS-Attacken schützen.

Verteilte Dienstblockaden, auch als DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) bekannt, galten lange als eine der primitivsten Angriffsformen im Internet. Doch angesichts zunehmender Hacktivismus-Aktivitäten fürchten immer mehr IT-Verantwortliche, ihr Unternehmen könne selbst zum Ziel eines solchen Angriffs werden.

Derart massive Attacken soll die neue „DDoS Protector Appliance“-Reihe von Check Point künftig blockieren. Das Portfolio besteht aus insgesamt sieben Geräten – vier davon sind für Enterprise-Netzwerke gedacht, drei weitere sollen den Anforderungen von Rechenzentren Genüge tun.

Je nach Ausprägung der Hardware soll es möglich sein, bis zu zehn Millionen Datenpakete pro Sekunde zu blocken. Der Traffic-Durchsatz reicht von 500 Megabit pro Sekunde (Modell 506) bis zu zwölf Gigabit pro Sekunde (Modell 12412).

Die vier Enterprise-Geräte unterstützen bis zu zwei Millionen gleichzeitige Verbindungen und halten DDoS-Flood-Angriffen mit bis zu einer Million Paketen pro Sekunde stand. Für die Netzwerk-Anbindung stehen vier 10/100/1000 Ethernet-Ports und zwei SFP-Gigabit-Ports zur Verfügung.

DDoS Protector Appliances für Rechenzentren erlauben vier Millionen gleichzeitige Verbindungen und blocken bei Bedarf bis zu zehn Millionen Datenpakete pro Sekunde. Der zu erwartenden Netzwerk-Größe entsprechend bieten sie doppelt so viele Ports wie die Enterprise-Appliances und darüber hinaus noch vier XFP-Ports mit 10 Gigabit.

Neben der simplen Netzwerk- und Datenüberflutung (z.B. per SYN-Flooding) sollen die Appliances auch gezielte Attacken auf Anwendungen oder auch so genannte „low-and-slow“-Attacken verhindern. Die DDoS Protector Appliances wurden gemeinsam mit Radware entwickelt, einem Spezialisten für sichere Anwendungsbereitstellung.

Die Geräte sind ab sofort über das Partner-Netzwerk von Check Point erhältlich. Zum Leistungsumfang gehören 24x7-Support und der Rund-um-die-Uhr-Zugriff auf ein dediziertes Notfall-Team. Weitere Informationen zu den Check Point DDoS Protector Appliances finden Interessierte auf der Hersteller-Website.

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