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Tablets und Smartphones häufig ungeschützt Security der KMUs unter der Lupe

Autor / Redakteur: Dr. Stefan Riedl / Peter Schmitz

Um die Security in Unternehmen mit bis zu 25 Mitarbeitern wird sich oft nur in Teilzeit gekümmert. Das ist eines der Ergebnisse einer Umfrage, die G Data in Auftrag gegeben hat.

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G Data hat den Security-Markt für kleinere Unternehmen unter die Lupe genommen.
G Data hat den Security-Markt für kleinere Unternehmen unter die Lupe genommen.
(Bild: VBM-Archiv)

Der Security-Hersteller G Data hat mehr als 300 kleinere Firmen in Deutschland aus verschiedenen Branchen befragen lassen, um herauszufinden, welchen Stellenwert IT-Sicherheit in deren Geschäftsalltag hat, welche Geräte abgesichert werden und wie groß Unternehmen die Gefahr von Schäden durch Cyber-Angriffe sehen.

Die BRCG Consulting Group hat für diese „Small Business Studie 2012“ insgesamt 304 kleine deutsche Unternehmen aus verschiedenen Branchen gefragt. „Klein“ ist Definitionssache. In dieser Umfrage hatten fast alle Betriebe bis zu 25 Mitarbeiter.

Cybercrime-Wahrscheinlichkeit

Zu den zentralen Ergebnissen zählt, dass weniger als die Hälfte der kleineren Unternehmen Schäden durch Cybercrime-Attacken für wahrscheinlich halten. Fast jeder sechste Betrieb geht bei dieser Frage von einer „hohen Wahrscheinlichkeit“ aus, während vier von zehn Firmen nur ein „geringes Schadensrisiko“ erkennen können.

Schutz von Geräten

Wie die Small-Business-Studie zeigt, schützen fast alle befragten Firmen ihre IT-Infrastruktur mit einer Sicherheitslösung. Nur drei Prozent verzichten generell auf Security-Software. Dabei sind Server und Desktop-PCs mit einem Anteil von 95 Prozent die am häufigsten abgesicherten Geräte, auch bei Notebooks und Netbooks gehört eine Security-Software größtenteils zur Standard-Ausstattung.

Die Sorgen-Geräteklassen

Im Gegensatz zu diesem Sicherheitsbewusstsein schützt nur rund ein Viertel der Betriebe ihre Mobilgeräte wie Smartphones und Tablet-PCs mit Hilfe einer Sicherheitslösung. Laut Interpretation der Ergebisse durch G Data wird die Notwendigkeit für eine Absicherung von Mobilgeräten nicht ausreichend erkannt. Denn gerade Firmen-Geräte seien für Cyber-Kriminelle besonders lukrativ, weil auf ihnen oft vertrauliche Informationen, beispielsweise in Form von E-Mails oder Geschäftskontakte gespeichert sind. Auch der Zugang zum Unternehmensnetzwerk kann über die mobilen Devices mitunter erreicht werden.

„Teilzeit-Admins“

Der Begriff „Teilzeit-Admin“ klingt despektierlich, ist aber in kleinen Unternehmen Teil der Alltagswirklichkeit: Bei sechs von zehn Firmen kümmern sich gemäß der Umfrage Mitarbeiter um das IT-Management, die sich daneben auch mit weiteren Aufgabenbereichen beschäftigen.

Sicherheitsmaßnahmen, die Pflege und Administration der IT-Infrastruktur sind in kleineren Unternehmen also häufig „eine Teilzeit-Aufgabe“, wird in der Studie geschlussfolgert. Mitunter sei der Geschäftsführer und der IT-Verantwortliche ein und dieselbe Person. Dagegen vertrauen 41 Prozent der befragten Unternehmen auf externe IT-Dienstleister. Erwartungsgemäß haben nur wenige der kleineren Firmen eine eigene IT-Abteilung.

Small Business Security

Das Paket „Small Business Security“ wurde speziell für besagte kleine Unternehmen konzipiert, heißt es aus dem Hause G Data. Die Software soll „Teilzeit-Admin-freundlich“, also wartungsfrei, transparent und automatisch im Hintergrund laufen.

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