Suchen

SSL-Scan-Service von SSP Europe schützt Netzwerke vor Malware-Anhängen Security-Dienstleister prüft SSL-verschlüsselten Webmail-Traffic

| Redakteur: Florian Karlstetter

Der Zugriff auf Webmail-Konten am Arbeitsplatz ist eine praktische Sache, wenn es um die Trennung von privater und geschäftlicher Korrespondenz geht. Allerdings bergen Webmail-Dienste wie Hotmail, Yahoo oder GMX auch die Gefahr, dass Malware über Attachments ins Firmennetz gelangt. SSP Europe hat hierfür einen Lösungsansatz.

Firmen zum Thema

SSP Europe prüft SSL-verschlüsselten Datenverkehr als Managed Service.
SSP Europe prüft SSL-verschlüsselten Datenverkehr als Managed Service.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Gefahr webbasierter Mail-Dienste liegt darin, dass die Datenübertragungen meist per SSL verschlüsselt sind, Antiviren-Gateways und Firewalls aber die Daten in SSL-Kanälen in der Regel nicht überprüfen können. Der Security Service Provider SSP Europe kann dieses Problem eigenen Angaben zufolge jedoch verhältnismäßig einfach lösen.

Der Dienstleister bietet künftig an, den entsprechenden Traffic über Rechenzentren von SSP Europe umzuleiten. Dort werden dann die verschlüsselten Daten mit Hilfe des Sicherheitsmoduls „SSP SSL-Scanning“ auf mögliche Malware-Inhalte hin untersucht.

Der Einsatz von Webmail-Diensten wird in vielen Unternehmen geduldet, da durch die Trennung von privater und geschäftlicher Korrespondenz eine rechtskonforme Archivierung der elektronischen Geschäftspost möglich ist. Enthält diese auch private Nachrichten, dann wäre ein administrativer Zugriff auf den E-Mail-Bestand nicht ohne weiteres erlaubt.

Das Für und Wider privater E-Mails im Unternehmen

Für viele Firmen ist die private E-Mail-Nutzung am Arbeitsplatz laut Dieter Steiner, Geschäftsführer bei SSP Europe, ein ernstes Problem: „Unternehmen wollen den Compliance-Problemen entgehen, die mit der Privatnutzung des Firmenaccounts verbunden sind.“

Gleichzeitig verbessere die Erlaubnis zur maßvollen Nutzung privater E-Mails jedoch das Betriebsklima und steigere die Zufriedenheit der Mitarbeiter. „Die SSL-Problematik stand bisher dem einfachen Ausweg entgegen, den Zugriff auf Webmail-Accounts zu gewähren“, meint Steiner. Das SSP-Angebot räume diesen lästigen Konflikt aus dem Weg.

Als Einstiegspreis für die Nutzung der Traffic-Umleitung und das Sicherheitsmodul „SSP SSL-Scanning“ nennt SSP Europe drei Euro pro User und Monat.

(ID:2012138)