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Innenansichten von IBM X-Force (Kassel) Security Intelligence zum Anfassen

| Autor / Redakteur: Dipl.-Phys. Oliver Schonschek / Dr. Andreas Bergler

Wer seine Kunden für ein IT-Security-Projekt gewinnen will, braucht gute Argumente, obwohl die Medien fast täglich von Cyber-Attacken berichten. Die Bedrohungen müssen greifbar werden. Wie das geht, zeigt zum Beispiel das IBM X-Force-Team in Kassel.

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In dem Rechenzentrum von IBM Kassel werden große Mengen an Webseiten und Bildern aus dem Netz sowie E-Mails nach versteckten Bedrohungen untersucht.
In dem Rechenzentrum von IBM Kassel werden große Mengen an Webseiten und Bildern aus dem Netz sowie E-Mails nach versteckten Bedrohungen untersucht.
(Bild: IBM Kassel)

Aktuelle Studien zu Cyber Security und Internetkriminalität zeichnen ein klares Bild: Die Bedrohungslage hat sich weiter verschärft, gerade für Unternehmen in Deutschland. Die gefährdeten Unternehmen verdrängen aber die Risiken und glauben, selbst nicht im Fokus der Angreifer zu stehen, wie zum Beispiel die e-Crime Studie 2015 von KPMG zeigt. Demnach sehen lediglich 39 Prozent der befragten Unternehmen ein hohes beziehungsweise sehr hohes Risiko, künftig selbst von e-Crime betroffen zu sein.

Für Anbieter und Dienstleister im Bereich IT-Security bedeutet dies, dass das Risikobewusstsein bei vielen möglichen Kunden erst noch geschaffen werden muss, bevor es zu einem Auftrag kommen kann. Risiken werden aber erst dann wirklich wahrgenommen, wenn sie verständlich sind und möglichst konkret vor Augen geführt werden. Hier kommt Security Intelligence ins Spiel.

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Security Intelligence zeigt die konkrete Bedrohungslage

Viele Kunden sind erst aufgeschlossen für Security-Angebote, wenn deutlich wird, was die zahlreichen Cyber-Attacken, von denen die Medien laufend berichten, für das eigene Unternehmen bedeuten. Security Intelligence kann unter anderem genau das leisten: Sicherheitsrelevante Informationen, die weltweit und branchenübergreifend gesammelt werden, werden für das jeweilige Land, für die ­spezielle Branche und für die entsprechende IT-Infrastruktur des einzelnen Anwenderunternehmens ausgewertet und interpretiert.

Angriffe, die aktuell in den USA erfolgen, sind dann nicht weg weit, sondern können auch Vorzeichen einer konkreten ­Bedrohung auf das Unternehmensnetz sein. Security Intelligence ist deshalb ein wichtiges Instrument für IT-Dienstleister, um Kunden über die bestehende, konkrete Gefahrensituation zu informieren und um passende Angebote machen und platzieren zu können.

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Über den Autor

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

Dipl.-Phys. Oliver Schonschek

IT-Fachjournalist, News Analyst und Commentator bei Insider Research