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Trend Micro „Portable Security“ für Industrieanlagen Security-to-go für SCADA-Systeme

| Autor / Redakteur: Dr. Andreas Bergler / Peter Schmitz

Für Produktionsumgebungen, in denen mangels Online-Anbindung keine automatischen Sicherheitsupdates ausgeführt werden, bietet Trend Micro einen USB-Stick, mit dem IT-Verantwortliche Malware suchen und beseitigen können.

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Mit Portable Security bietet Trend Micro Virenschutz für SCADA-Systeme.
Mit Portable Security bietet Trend Micro Virenschutz für SCADA-Systeme.
(Bild: Trend Micro)

Anlagen zur Produktionssteuerung werden heute aus Effizienzgründen in zunehmendem Maß miteinander vernetzt und von der Ferne aus überwacht. Was auf der einen Seite zur Verbesserung der Produktivität und Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt, bringt auf der anderen Seite Sicherheitsrisiken mit sich. Denn um den laufenden Betrieb nicht zu stören, werden beispielsweise in ICS (Industrial Control System) oder SCADA-Systemen (Supervisory Control and Data Acquisition) oft keine automatischen Sicherheitsupdates ausgeführt. Zusätzlich können Veränderungen dieser Systeme zum Support-Verlust führen.

Speziell dafür hat Trend Micro mit „Portable Security“ eine Security-Lösung auf USB-Stick entwickelt, mit der IT-Verantwortliche Malware auffinden und beseitigen können, auch wenn keine Internetverbindung besteht. „ICS und SCADA-Systeme waren von den Herstellern noch nie dazu gedacht, ans Internet angeschlossen zu werden“, sagt Udo Schneider von Trend Micro.

Kritische Daten, die in solchen Produktionsumgebungen verarbeitet werden, müssen daher anders geschützt werden als in herkömmlichen IT-Umgebungen. Die mittlerweile üblichen Such- und Beseitigungsmethoden mithilfe von Informationen aus dem Internet stehen hier nicht zur Verfügung.

Portable Security von Trend Micro durchsucht die lokale Festplatte des Rechners, unabhängig davon, ob eine Antiviren-Software installiert ist oder nicht. Bevor der Rechner mit dem lokalen Unternehmensnetz verbunden wird, lassen sich so mögliche Infektionen mit Malware verhindern und damit die Ausfallzeiten senken.

Um dem drohenden Garantieverlust vorzubeugen, wird laut Hersteller keine Client-Software auf dem untersuchten System installiert. Alle Suchaktivitäten werden protokolliert, einschließlich der Verwaltung nativer Protokolldaten. Aktualisiert wird die Lösung über einen zentralen Verwaltungscomputer.

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