Penetration Testing

Security-Trupp „X-Force Red“ sucht Anfälligkeiten

| Redakteur: Stephan Augsten

Das Security-Team „X-Force Red“ soll aktiv nach technischen und menschlichen Schwachstellen suchen.
Das Security-Team „X-Force Red“ soll aktiv nach technischen und menschlichen Schwachstellen suchen. (Bild: Archiv)

Was Spähtrupp und Patrouille fürs Militär sind, ist das neue „X-Force Red“-Team für IBM. Mit Penetrationstests und Social Engineering sollen die Ethical Hacker und Sicherheitsanalysten potenzielle Schwachstellen in der IT aufdecken.

Die Sicherheitsprofis von IBM X-Force Red sollen mit ihrem Wissen und ihrer Branchenexpertise Unternehmen weltweit bei der Analyse und Abwehr von Cyber-Attacken helfen. Als besonders gefährdete Branchen sieht IBM das Gesundheitswesen und den Finanzsektor sowie Einzelhandel, Fertigung und öffentlichen Sektor.

Leiter des globalen Netzwerks mit hunderten Sicherheitsspezialisten aus den USA, Großbritannien, Australien und Japan Charles Henderson, renommierter Sicherheitstest-Experte von IBM. „Analysemaschinen, die Server und Quellcodes automatisch auf IT-Sicherheit scannen, sind bereits eine große Hilfe gegen Datenmissbrauch“, sagt der Global Head of Security Testing und X-Force Red von IBM.

Für umfassende Sicherheitsprüfungen allerdings sei der Einsatz erfahrener Security-Analysten eine wertvolle Ergänzung. „Sie können, abgestimmt auf das jeweilige Umfeld und unter Verwendung neuester Techniken, anspruchsvolle Cyberangriffe simulieren und damit sogenannte Blind Spots sehr schnell erkennen und beseitigen", ist sich Henderson sicher.

IBM X-Force Red setzt an vier neuralgischen Punkten der IT an:

Anwendungen/Apps: Hier werden Penetrationstests und Quellcode-Reviews eingesetzt, um IT-Sicherheitslücken in Web, Mobile und Terminals, Mainframes und Middleware-Plattformen besser zu identifizieren.

Netzwerke: Penetrationstests von internen, externen, drahtlosen und anderen Funkfrequenzen sollen anfällige Knotenpunkte aufdecken.

Hardware: IBM spricht von Sicherheitsprüfungen der digitalen und physischen Bestandteilen des Internets der Dinge (IoT). Dies umfasst tragbare Geräte, Point-of-Sale-Systeme (PoS) und Geldautomaten ebenso wie Fahrzeug-Infrastrukturen und Self-Checkout-Terminals.

Menschen: Die Experten simulieren Phishing-Kampagnen, Social Engineering, Ransomware und physische Sicherheitsverletzungen, um Risiken menschlichen Fehlverhaltens zu identifizieren.

IBM X-Force Red bietet Sicherheitstests in drei Varianten: individuelle Projekte, Abonnement-basierte Tests und Managed-Testing-Programme. Alle Modelle basieren auf Schwachstellenanalysen, um die Effizienz und die Auswirkungen von Sicherheitstestprogrammen zu verbessern.

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