Die Angebote großer E-Mail Security Provider im Überblick

Service-Anbieter und ihr Kampf gegen Spam

| Autor / Redakteur: Michael Matzer / Stephan Augsten

Die Möglichkeiten der Sicherheitstechnik

Apropos Würmer und Viren – die Anbieter prüfen ein- und ausgehende E-Mails zwar auf Spam, Phishing sowie unerlaubte URLs und schützen vor Malware. Doch Schutz ist nicht gleich Schutz, denn jeder Anbieter verfügt über andere Sicherheitslösungen. So sind etwa für E-Mail-Spamabwehr ganz andere Mechanismen nötig als etwa für Mobile Security, Web-Sicherheit oder DLP.

„Mit signaturbasierter Erkennung alleine kann man heute nicht mehr die Mehrzahl der Schadcodes und Spams identifizieren“, erklärt Peters von Symantec. „Die hohe Effektivität der Symantec.cloud-Lösung lässt sich nur durch die Skeptic Heuristik erreichen sowie durch die Kombination dieser Heuristik mit diversen mehrschichtigen Technologien.“

Die reputationsbasierte Technologie Norton Insight von Symantec berücksichtige den Kontext von Dateien. Anhand von Alter, Häufigkeit und Quelle der Dateien sowie weiteren Merkmalen decke die Lösung Bedrohungen auf, die andernfalls nicht erkannt würden. Symantec Sonar (Symantec Online Network for Advanced Response) ist „eine verhaltensbasierte Sicherheitstechnologie, die neue Gefahren entdeckt“, so Peters weiter.

„Der Sonar-Echtzeitschutz wurde entwickelt, um Programme während der Ausführung zu analysieren und bösartige Aktivitäten selbst bei einer Vielzahl neuer und zuvor unbekannter Bedrohungen zu stoppen.“ Insight und Sonar seien in Symantec Endpoint Protecion.cloud integriert. E-Mail-Filtering und Endgeräteschutz sollten also nach Symantecs Ansicht Hand in Hand gehen.

Ausblick

„Im Jahr 2013 erwarten wir eine Weiterentwicklung und steigende Raffinesse der Spammer-Methoden“, so Eric Schwab von GFI. „Phishing und andere Attacken werden immer mehr zum Bestandteil organisierter Kriminalität.“ Udo Schneider von Trend Micro meint: „Es zeigt sich immer mehr, dass die digitale Untergrundwirtschaft eben eine Wirtschaft ist, mit knallharten finanziellen Interessen.“ Er erwartet, dass bereits im Verlauf des Jahres 2013 die Schallmauer von einer Million Android-Bedrohungen geknackt wird.

In anderen Sektoren des Security-Marktes werden ebenfalls rasant steigende Attacken verzeichnet. „2012 nahm“, berichtet Eleven, „das Aufkommen per E-Mail verbreiteter Malware deutlich zu: Bei den bekannten Viren betrug der Anstieg 226 Prozent, bei den Virenausbrüchen 153 Prozent.“

„2013 verspricht schon jetzt das Jahr der Drive-by-Malware (das Anklicken eines Links führt zu einer infizierten Webseite) und des Spam Phishings zu werden“, so Robert Rothe. „Gleichzeitig geraten vor allem mobile Endgeräte, deren Schutzniveau noch weit unter dem klassischer PCs und Netzwerke liegt, ins Visier der Kriminellen und Betrüger.“

BYOD zwingt also die Service Provider zu neuen Lösungen. Mobile Device Management und Mobile Application Management sind hier nach Ansicht von Symantec MessageLabs zwei Ansätze, um den Schutz zu erhöhen.

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