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Access Points mit 802.11n-Technik und Sicherheitsfeatures Sichere und schnellere Datenübertragung im WLAN

| Redakteur: Stephan Augsten

Lange bevor der IEEE-Standard 802.11n den Vorläufer 802.11b/g endgültig ersetzt rüstet sich der Networking-Spezialist Sonicwall für die Zukunft: Ab sofort ist eine neue, deutlich schnellere Access-Point-Generation der SonicPoint N-Basisstationen erhältlich, die gleichzeitig vor Malware und andere Sicherheitsrisiken schützt.

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Zukunftsfähig: Mit der neuen SonicPoint-Generation (vorne) rüstet Sonicwall sich für den 802.11n-IEEE-Standard.
Zukunftsfähig: Mit der neuen SonicPoint-Generation (vorne) rüstet Sonicwall sich für den 802.11n-IEEE-Standard.
( Archiv: Vogel Business Media )

Noch liegen viele WLAN-Netzwerke in ihrer Verbindunggeschwindigkeit und -qualität deutlich hinter verkabelten Infrastrukturen zurück. Mit dem IEEE-Standard 802.11n für WiFi-Netze gehören die physikalischen und technischen Beschränkungen der Datenübertragung allerdings der Vergangenheit an.

Sven Janssen, Country Manager Deutschland bei Sonicwall in München, weiß um die beschleunigte Datenübertragung: „Sie soll etwa dem Zwölffachen dessen entsprechen, was WLAN-Verbindungen heute maximal erreichen.“ Gleichzeitig öffnet der Standard zusätzliche Übertragungswege, was die Verlässlichkeit der Funknetze erhöht.

Um dem voraussichtlich ab 2010 allgemein gültigen WLAN-Standard zu entsprechen bietet Sonicwall bereits jetzt neue Access Points mit 802.11n-Technik an. Im Einzelnen bieten die so genannten SonicPoints folgende Features:

  • MIMO-Unterstützung: MIMO (Multiple Input Multiple Output) ermöglicht die parallele Übertragung mehrerer unabhängiger Datenströme innerhalb eines Frequenzbereichs. Da jeder Datenstrom über eine separate Antenne fließen muss, verfügen die neuen SonicPoints über derer drei. Parallel dazu nutzt MIMO so genannte Multipath-Signale, die mit Verzögerung beim Empfangsgerät ankommen und bisher als störende Interferenzen galten, um Informationen abzugreifen und Datenpakete schneller zusammenzusetzen.
  • Channel Bonding: Auch das Channel Bonding dient zur Erhöhung der Durchsatzraten, nutzt aber im Gegensatz zu MIMO nicht einen, sondern zwei separate Kanäle zur Informationsübermittlung. Auf diese Weise lässt sich die Bandbreite zweier benachbarter „Leitungen“ kombinieren: zwei 20-MHz-Verbindungen werden zu einem 40-MHz-Datenstrom.
  • Dual-Band-Support: Anders als ihre Vorgänger senden und empfangen die neuen SonicPoints nicht nur im 2,4-, sondern auch im 5-GHz-Band, was die Flexibilität bei der Auswahl der Kanäle erhöht. „Insgesamt ermöglicht die neue Technik Durchsatzraten von bis zu 300 Mbit/s“, erklärt Janssen. Funknetze der neuen Generation wären damit rund drei Mal so schnell wie Fast Ethernet, die Übertragungsleistung läge rund 40 Prozent höher als die einer konventionellen DSL-Verbindung.

Bewährte Sicherheitsfunktionen in neuer Access-Point-Generation

Neben der Steigerung des Datendurchsatzes bieten SonicPoint N-Basisstationen auch einen Schutz vor Malware und anderen Risiken. Die Sicherheitsfunktionen entsprechen im Wesentlichen denen der vorangegangenen SecurePoint-Generation.

Als Steuereinheit für die neuen Access Points dienen wie bisher die UTM-Appliances der E-Class NSA-, NSA- und TZ-Serien, für die lediglich ein Upgrade auf die neue Firmware-Version SonicOS 5.2 nötig wird. Jedes Gerät verwaltet bis zu 128 SonicPoints, die automatisch erkannt und über einen Software-Controller angesteuert werden, der Sicherheitsregeln zentral festlegt und zusätzlich eine Verschlüsselungsfunktion für den drahtlosen Netzwerkverkehr mitbringt.

Die neuen Geräte sind ebenso wie das Upgrade ab sofort über den Fachhandel bzw. die Sonicwall-Webseite erhältlich.

(ID:2020207)