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Cloud Computing ohne Donnerwetter Sicherheit und Datenschutz als Auswahlkriterien für Cloud-Dienste

| Autor / Redakteur: Ralf Schiemann, IQ-NET AG / Stephan Augsten

Cloud Computing gehört zu den bestimmenden IT-Themen in 2011 und immer mehr Unternehmen wagen sich in die Wolke. Doch wie sicher ist der Weg und worauf sollten Unternehmen achten? In diesem Beitrag erörtert Ralf Schiemann von der IQ-NET AG einige Eigenheiten von Cloud Services.

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Der mögliche Abfluss sensibler Informationen ist eines der Hauptargumente gegen das Cloud Computing.
Der mögliche Abfluss sensibler Informationen ist eines der Hauptargumente gegen das Cloud Computing.
( Archiv: Vogel Business Media )

Cloud Computing repräsentiert ein Service-Modell, bei dem auf Ressourcen wie Rechenleistung, Speicherplatz, Applikationen und andere Arten von Services on Demand zugegriffen werden kann. Cloud Services verbessern daher die Skalierbarkeit und sind flexibel anwendbar. Das macht sich auch bei den Kosten bemerkbar.

Die Basis der Idee ist der „Pay as you Go“-Ansatz: Es werden lediglich Leistungen berechnet, die zu diesem Zeitpunkt auch tatsächlich genutzt werden. Die Anwender betreiben ihre IT-Landschaft – oder zumindest einen Teil davon – somit nicht mehr selbst, sondern mieten einen Anbieter dafür.

Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner, sondern in einem nicht näher spezifizierten Teil des Internets, der sogenannten Wolke. Es gibt vier Arten von Clouds, zwischen denen unterschieden werden muss – auch hinsichtlich des Datenschutzes.

  • Private Cloud: Hier befinden sich Anbieter und Nutzer im selben Unternehmen, datenschutzrechtlich gibt es kaum Bedenken.
  • Public Cloud: Die Public Cloud ist eine öffentliche Cloud, die von beliebigen Personen und Unternehmen genutzt werden kann. Daher birgt diese Variante die Gefahr, dass sich datenschutzrechtliche Probleme ergeben könnten.
  • Hybrid Cloud: Hier betreibt ein Unternehmen eine eigene Private Cloud und nutzt zusätzlich, als Failover-Strategie oder als Puffer für Mehrbelastungen, eine Public Cloud. Für die Daten in der Public Cloud gilt das oben Gesagte.
  • Virtual Private Cloud: Hier existiert eine Private Cloud innerhalb der Public Cloud. Anwender haben einen privaten Bereich und können zeitgleich die enormen Ressourcen der Public Cloud nutzen.

Seite 2: Welcher Cloud-Ansatz ist der richtige?

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