Registrierungspflichtiger Artikel

Samsung-Studie zeigt Notwendigkeit spezieller Richtlinien Sicherheitslücken bei BYOD bremsen die Vorteile aus

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Fast ein Drittel aller deutschen Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern hat aufgrund von Sicherheitslücken durch die BYOD-Praxis bereits geschäftskritische Daten verloren. Und obwohl die Gefahr bekannt ist, hat bisher nur knapp die Hälfte Richtlinien formuliert, um Bring Your Own Device unter Sicherheitsaspekten zu regeln.

Firma zum Thema

Bring Your Own Device ebnet den Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft mit hoher Vernetzung und Mobilität. Dafür muss aber das Bewusstsein für Sicherheit noch wachsen.
Bring Your Own Device ebnet den Weg zum Arbeitsplatz der Zukunft mit hoher Vernetzung und Mobilität. Dafür muss aber das Bewusstsein für Sicherheit noch wachsen.
(Bild: © Ben Chams - Fotolia)

Eine aktuelle Studie im Auftrag von Samsung, für die im Mai und Juni dieses Jahres 490 CIOs und Entscheidungsträger von Firmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern in insgesamt acht europäischen Ländern befragt wurden, zeigt auf, wie fahrlässig deutsche Unternehmen den BYOD-Trend in Kauf nehmen. Interessanterweise sehen fast alle der Befragten (93 Prozent) die berufliche Nutzung privater mobiler Geräte kritisch, erlauben sie aber trotzdem.

Die größten Vorbehalte besitzen spanische Unternehmen – hier sehen 70 Prozent große Risiken bei BYOD. Französische Entscheider und CIOs hingegen stehen dem Phänomen BYOD nur mit 36 Prozent kritisch gegenüber. Bezogen auf die Branche ist der Finanzsektor mit 55 Prozent am meisten und die Produktion mit 42 Prozent am wenigsten um die Nutzung privater mobiler Endgeräte am Arbeitsplatz besorgt. Dabei sind Sicherheitsprobleme bis hin zum Datenverlust an der Tagesordnung. Nur zehn Prozent der Befragten blieben in den vergangenen zwei Jahren von Sicherheitsproblemen im Zuge von BYOD verschont.