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Neue Sicherheits-Services von Mobilfunkanbietern möglich Sicherheitsrisiko Smartphone: Blackberry, iPhone & Co. im Unternehmen

| Redakteur: Peter Schmitz

Das Mobiltelefon und inzwischen auch das Smartphone ist längst im geschäftlichen Alltag etabliert und birgt damit gewaltige Sicherheitsrisiken. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Demnach statten neun von zehn Unternehmen ihre Mitarbeiter mit Firmenhandys – meist BlackBerrys – aus. Mehr als siebzig Prozent der Befragten dürfen ihr Telefon auch privat nutzen, fast die Hälfte der Studienteilnehmer kann mit ihren Smartphones auch auf die Firmen-IT zugreifen.

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Unternehmen statten ihre Mitarbeiter immer öfter mit Smartphones wie Blackberry oder iPhone aus. Spätestens wenn auch die private Nutzung erlaubt ist steigt das Sicherheitsrisiko.
Unternehmen statten ihre Mitarbeiter immer öfter mit Smartphones wie Blackberry oder iPhone aus. Spätestens wenn auch die private Nutzung erlaubt ist steigt das Sicherheitsrisiko.
( Archiv: Vogel Business Media )

Viele Unternehmen machen sich über die Vermischung von arbeitsbezogenen und privaten Aktivitäten Sorgen: Für acht von zehn Unternehmen ist Datenverlust das größte Thema. Aus gutem Grund, sind die Sicherheitsmaßnahmen auf den Smartphones bislang doch eher recht einfach gehalten. Zwar setzen 52 Prozent der Unternehmen irgendeine Form von Authentifizierung für mobile Nutzer ein, mit 62 Prozent verlässt sich die Mehrheit aber auf das einfache und damit leicht zu knackende Verfahren mit User-Name und Passwort. Nur 18 Prozent setzen auf eine Public-Key-Infrastruktur und lediglich neun Prozent arbeiten mit einer sicheren Two-Factor Authenthifikation mit Einmal-Passwort. Anti-Viren- und Anti-Malwarelösungen nutzt bloß ein Viertel der Umfrageteilnehmer.

Das vergleichsweise niedrige Schutzniveau liegt nach Ansicht des unabhängigen Technologieanalysten Ovum, der die Umfrage zusammen mit der „European Association for e-Identity and Security“ (EEMA) durchgeführt hat, nicht zuletzt auch an fehlenden Angeboten der Mobilfunkanbieter, die für Unternehmen primärer Ansprechpartner für mobile Sicherheit darstellen.

Neue Lösungen ermöglichen passende Services

Mit dem Konzept Symantec Next Generation Network Protection können Dienstleister und Mobilfunkanbieter ihren Businesskunden jetzt Sicherheitsdienste zur Verfügung stellen. Die Dienste gehorchen dabei einem zentralen Regelwerk, dem Policy-Management. Dieses Regelwerk steuert die Dienste über eine zentrale Sicherheitsplattform im Netz, welche unabhängig vom jeweiligen mobilen Betriebssystem aller Endgeräte arbeitet. Sie erlaubt es dem Provider, flexibel neue Sicherheitsdienste basierend auf festen oder dynamischen Attributen des Nutzers zu definieren.

So ist es für Dienstleister denkbar einfach, maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Dazu lassen sich etwa Regeln zum Zugriff auf Inhalte, Nutzungsbestimmungen bei spziellen Daten und die Beschränkung auf eine festgelegte Tageszeit definieren. Auch spezifische Funktionen, etwa der Austausch von Fotos über Mitarbeiterhandys, lassen sich unterbinden. Mit solchen Zusatzdiensten können die Mobilfunkanbieter neue Erlösquellen erschließen.

Auch in Sachen Compliance unterstützt die Lösung die Anforderungen von Unternehmen. So lassen sich einzelne Mitteilungen, Web- und Dateizugriffe protokolliert und rechtskonform archivieren. Mit diesen Daten können Firmen ihre eigenen Risikoanalysen durchführen, Finanzaudits vorbereiten und Nutzungstrends eindeutiger erkennen und damit noch fundiertere Geschäftsentscheidungen treffen. Außerdem werden von Symantec gleichzeitig Malware, Viren, Spam-Nachrichten und andere Inhalte, die das Netz unnötig belasten, entfernt, wodurch die Netzbetreiber wertvolle Kapazitäten zurückgewinnen.

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