Infineon und Deutsche Telekom schützen die vernetzte Produktion

Sicherheitstechnik zum Schutz der Industrie 4.0

| Redakteur: Peter Schmitz

Infineon Technologies und Deutsche Telekom haben auf dem IT-Gipfel in Hamburg eine Sicherheitslösung zum Schutz der vernetzten Produktion ("Industrie 4.0") vorgestellt. Von links nach rechts: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender Infineon Technologies AG.
Infineon Technologies und Deutsche Telekom haben auf dem IT-Gipfel in Hamburg eine Sicherheitslösung zum Schutz der vernetzten Produktion ("Industrie 4.0") vorgestellt. Von links nach rechts: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender Deutsche Telekom AG, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender Infineon Technologies AG. (Bild: Infineon Technologies)

Infineon Technologies und die Deutsche Telekom haben auf dem IT-Gipfel in Hamburg eine Sicherheitslösung zum Schutz der vernetzten Produktion („Industrie 4.0“) vorgestellt. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen beispielsweise aus dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Fahrzeugzulieferindustrie können davon profitieren.

„Industrie 4.0 öffnet die Türen zu unseren Fabriken – mit Sicherheitslösungen ‚Made in Germany‘ schützen wir unser Know-how und unsere Maschinen in einem zunehmend vernetzten Produktionsumfeld. Industrie 4.0 ist eine große Chance für den Industriestandort, wenn wir sie richtig nutzen. Vertrauen in Datensicherheit ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung und den Erfolg deutscher Unternehmen im globalen Wettbewerb“, sagt Dr. Reinhard Ploss, Vorstandsvorsitzender der Infineon Technologies AG.

Beim IT-Gipfel am 21. Oktober wurde gezeigt, wie sensible Produktionsdaten über einen lückenlos sicheren Kommunikationskanal zwischen zwei deutschen Standorten übermittelt werden können. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen beispielsweise aus dem Maschinen- und Anlagenbau oder der Fahrzeugzulieferindustrie können davon profitieren. Denn Labore, Fabriken und Lager von Lieferanten, Produzenten und Kunden tauschen zunehmend große Datenmengen aus. Die Auswertung und Nutzung dieser Daten ermöglicht es, die Produktivität und Flexibilität in der industriellen Fertigung kontinuierlich zu steigern.

An der gezeigten Sicherheitstechnologie „Made in Germany“ sind neben Infineon Technologies und der Deutschen Telekom auch die Unternehmen Fraunhofer SIT, TRUMPF, WIBU-SYSTEMS und Hirschmann (A Belden Company) beteiligt. Die Lösung wurde in gemeinsamen Forschungsprojekten der Industriepartner mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) entwickelt.

Infineon liefert Sicherheitschips, die als Identitätsausweis für Computer, Router und Maschinen dienen und nur autorisierten Personen sowie nicht manipulierten Geräten Zugriff auf IT-Netzwerke gewähren. Erst nach erfolgreicher Prüfung werden die Daten verschlüsselt über sichere Telekommunikationsnetze übermittelt. Die Deutsche Telekom stellt sichere und hochverfügbare Netzinfrastruktur als wesentliches Bindeglied für die Echtzeitkonnektivität zur Verfügung. Dazu gehören gesicherte Cloudleistungen („Made in Germany“) sowie mobile Endgeräte und deren Integrierbarkeit in Prozesse und Applikationen. Das Cyber Defence Center der Deutschen Telekom ist ein wesentliches Element, um die sichere Ende-zu-Ende-Kommunikation der gezeigten Lösung sicherzustellen

„Die Deutsche Telekom versteht sich als vertrauenswürdiger Player der Industrie. Wir arbeiten aktuell mit Industrie-Partnern an konkreten Lösungen, die diese für Industrie 4.0 schon heute einsetzen können. Das Thema Sicherheit spielt dabei auf Seiten unserer Kunden und Partner die zentrale Rolle. Die Zusammenarbeit mit unserem Partner Infineon zeigt, dass wir das Thema ‘sichere Kommunikation für die vernetzte Industrie‘ anpacken und der Industrie Lösungen bereitstellen“, sagt Timotheus Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG.

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