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Big-IP mit Cloud-Services zum Schutz vor Bedrohungen Skalierbarkeit und Sicherheit für DNS-Dienste

| Autor / Redakteur: Bernhard Lück / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Dynamic Services von F5 Networks sollen bei DNS-Abfragen und -Anwendungen unterstützen, die Infrastruktur konsolidieren und DNS-Systeme schützen. Interne und externe Netzwerklatenzen sollen sich um bis zu 80 Prozent reduzieren lassen.

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F5 verbessert die DNS-Dienste durch höhere Skalierbarkeit und Sicherheit.
F5 verbessert die DNS-Dienste durch höhere Skalierbarkeit und Sicherheit.

Nach Angaben von F5 Networks hat sich mit der wachsenden Komplexität von Online-Anwendungen das Volumen der gesamten DNS-Abfragen in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Eine moderne Website könne heute mehr als 100 DNS-Namensauflösungen benötigen, um nur eine Seite zu rendern. Dieser Anstieg der Anfragen habe zu langsameren Ladezeiten geführt, die in der Regel die Verfügbarkeit von Anwendungen für die Nutzer behindert.

Big-IP mit End-to-End-Schutz

Big-IP-Lösungen eignen sich F5 zufolge für die Verwaltung von DNS-Anfragen und -Anwendungen, die auf den Zugangsanforderungen und Netzwerkbedingungen basieren. Mit dieser Erweiterung stellt F5 Funktionen wie DNS-Caching und DNSSEC-Validierung für Anbieter von Kommunikationsdiensten und DNSSEC-Signierung bereit.

Dynamische DNS-Services

Der Big-IP Global Traffic Manager kann laut F5 die DNS-Ressourcen um das bis zu Zehnfache skalieren und durch verkürzte Antwortzeiten für eine hohe Verfügbarkeit sorgen. Darüber hinaus stünde die iRules-Technologie zur Verfügung, die Unternehmen eine anpassbare Kontrolle über spezifische DNS-Anfragen und deren Handhabung geben soll.

Die F5-Lösungen bieten End-to-End-Schutz für DNS-Systeme und sichern vor Bedrohungen wie DDoS-Attacken. DNS-Caching-Funktionen sollen Latenzen um bis zu 80 Prozent reduzieren und so ein schnelleres Webbrowsing ermöglichen.

IP-Intelligence-Service

F5s Big-IP-Lösungen bieten zudem ab sofort einen Cloud-Dienst, der die Infrastruktur vor schädlichen Aktivitäten und neuen Bedrohungen durch heimtückische IP-Adressen schützen soll. Durch die Identifizierung relevanter IP-Adressen und die Verwendung von Cloud-Intelligence-Security-Lösungen kombiniert F5 neue IP-Intelligence-Services und identifiziert Bedrohungen mit den Unified-Policy-Enforcement-Fähigkeiten der Big-IP-Application-Delivery-Plattform. Die Big-IP-Systeme sollen auch in der Lage sein, Abo-Services von F5 mit externen Diensten zu kombinieren.

Der IP-Intelligence-Service verweigert den Zugriff auf IP-Adressen, die mit Malware, Shell-Codes, Rootkits, Würmern oder Viren infiziert sind und bietet Schutz vor Webangriffen wie Cross-Site Scripting, SQL Injections, DDoS und anderen Bedrohungen. Der Service deckt zusätzlich sowohl Inbound- als auch Outbound-Kommunikationen mit bösartigen IP-Adressen ab und sperrt Bedrohungen automatisch.

IP-Intelligence-Services bewirken F5 zufolge, dass sich wiederholende, manuelle Aufgaben zur Konfiguration, die sonst von Netzwerk- und Security-Profis ausgeführt werden, automatisieren, wodurch sich eine höhere Effizienz ergibt. Daten, die als gefährlich eingestuft werden, werden in der „Cloud“ alle fünf Minuten aktualisiert, dadurch werden Echtzeit-Updates für ein einfaches Sicherheitsmanagement geboten.

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