Mehr Vertrauen

Skepsis gegenüber Cloud Computing sinkt

| Redakteur: Stephan Augsten

In Deutschland hat die Cloud Adoption etwas länger gedauert, die größten Zweifel gehören aber der Vergangenheit an.
In Deutschland hat die Cloud Adoption etwas länger gedauert, die größten Zweifel gehören aber der Vergangenheit an. (Bild: Archiv)

Nach einem etwas holprigen Start erfährt Cloud Computing in Deutschland weitreichende Akzeptanz. Bei einer Studie von Intel Security gaben 71 Prozent der Befragten an, dass ihr Unternehmen die Cloud nutze. Vollstes Vertrauen genießen die Cloud-Anbieter allerdings noch nicht.

Ein Grundvertrauen in die Cloud ist hierzulande durchaus gegeben, allerdings vertrauen lediglich acht Prozent der deutschen Befragten den Public-Cloud-Anbietern vollständig ihre sensiblen Daten an. Am häufigsten, nämlich zu etwa 54 Prozent, nutzen hiesige Unternehmen Private Clouds. Dies zeigt der globale Bericht „Blue Skies Ahead? The State of Cloud Adoption“ von Intel Security.

Über kurz oder lang will ein Großteil der deutschen Organisationen bares Geld in alle Cloud-Dienstleistungsmodelle stecken. 89 Prozent möchten in Zukunft in Security-as-a-Service investieren, dicht gefolgt von Infrastructure-as-a-Service (IaaS) (86 Prozent), Software-as-a-Service (SaaS) (75 Prozent) und Platform-as-a-Service (PaaS) (65 Prozent).

Die Investitionskosten variieren je nach unterschiedlichem Einsatz der Cloud und sind abhängig von den Prioritäten. Den deutschen Befragten zufolge sind die wichtigsten Technologien: E-Mail-Schutz (50 Prozent), Web-Sicherheit (43 Prozent), Anti-Malware (37 Prozent), Firewall (34 Prozent), Verschlüsselung und Zugangsverwaltung (34 Prozent) sowie die Vorbeugung von Datenverlust (28 Prozent).

Auch wenn Datensicherheit bei den Führungskräften offenbar Priorität genießt, muss dennoch weiterhin Aufklärungsarbeit geleistet werden: Nur ein Viertel (26 Prozent) der deutschen Teilnehmer gab nämlich an, die Risiken und Folgen von Sicherheitsvorfällen in der Cloud wirklich zu verstehen. International sind es immerhin 34 Prozent.

In Deutschland ist die Angst sehr groß, sensible Daten zu verlieren. 57 Prozent befürchten, dass dies bei IaaS und 52 Prozent bei Private Cloud-Anwendungen der Fall sein könnte (international: 43 und 50 Prozent). Im Gegensatz dazu zeigen die Ergebnisse aber auch, dass weniger als ein Viertel der deutschen sowie internationalen Unternehmen (jeweils 23 Prozent) überhaupt jemals Datenverluste oder Datenschutzverletzungen durch ihre Cloud Provider erlitten haben.

Weitere Erkenntnisse zur Cloud-Nutzung finden Interessierte in der Studie „Blue Skies Ahead? The State of Cloud Adoption“. Wer mehr über Cloud-basierte Sicherheitsansätze erfahren möchte, kann einen Blick auf das Whitepaper „Orchestrating Security in the Cloud“ werfen.

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