IT-Sicherheitskonzept für mobiles Arbeiten

Smartphone und Tablet-PC strategisch absichern

| Autor / Redakteur: Wolfram Funk, Steria Mummert Consulting / Stephan Augsten

Das IT-Budget entscheidet über Maßnahmen

Auch die Höhe des IT-Budgets spielt hier eine Rolle. Je geringer die Ausgaben für IT-Sicherheit im Unternehmen, desto mehr achten die Verantwortlichen darauf, welchen Personengruppen überhaupt intelligente Mobiltelefone zur Verfügung gestellt werden.

Insbesondere die Verbindungen ins Social Web und die Nutzung von Apps bergen dabei neue Gefahren, die zur Preisgabe sensibler Informationen führen können. Dabei setzen sich der Mobilitätstrend und die Anwendung von Apps und Social Software ungebremst fort.

Entsprechend wichtig ist es, möglichen Nachholbedarf in der eigenen IT zu erkennen und ein umfassendes Konzept und ausgefeiltes Patch- und Schwachstellenmanagement zu implementieren. Die technische Dynamik der mobilen Welt erfordert Wachsamkeit und schnelle Reaktion. Nichtdestotrotz plant gerade einmal die Hälfte der Unternehmen und Behörden, den Posten für IT-Sicherheit in der Budgetplanung zu erhöhen.

Aktueller Stand der mobilen Sicherheit

Je höher die Position des IT-Verantwortlichen im Unternehmen, umso größer wird die Bedrohung durch mobiles Arbeiten eingeschätzt. Doch nur jedes fünfte Unternehmen setzt für den Fall eines Geräteverlustes oder -diebstahls auf wirksame Maßnahmen wie die Fernlöschung.

Rund die Hälfte verschlüsselt das Netzwerk, die Nachrichten oder die Daten auf dem Datenträger von Smartphone und Tablet. Jedes vierte Unternehmen verzichtet ganz auf Virenschutzmaßnahmen, sei es durch die saubere Konfiguration von „Bordmitteln“ wie Sandboxing oder durch dedizierte Zusatzprodukte.

Ergänzendes zum Thema
 
Studie „IT-Sicherheit in Deutschland“

Alarmierend ist auch der Anteil jener Unternehmen, die keine PIN-Sperre bei Nichtbenutzung des Gerätes eingerichtet haben – gut vierzig Prozent sind hier offen wie ein Scheunentor. Die Marktbeobachtung zeigt, dass insbesondere mittelständische Unternehmen mit einer Beschäftigtenzahl von bis zu 500 Personen klaren Nachholbedarf beim Schutz der Mini-PCs haben.

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