IT-Consumerization ist eine der größten Gefahrenquellen

Smartphones gefährden Firmennetze

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Zentrale Ergebnisse der Studie

Die Studie The Impact of Mobile Devices on Information Security (pdf) wurde von Check Point unter weltweit 768 IT-Verantwortlichen durchgeführt, darunter 100 in Deutschland. Die genannten Ergebnisse beziehen sich auf die Befragungen deutscher Unternehmen. Die Untersuchung repräsentiert Organisationen aller Größen und aus unterschiedlichsten Branchen, darunter Banken&Finanzen, Fertigungsindustrie, Wehrtechnik, Einzelhandel, Gesundheitswesen und Bildungswesen.

Die wichtigsten zentralen Ergebnisse der Untersuchung sind:

Starke Zunahme von mobilen Endgeräten, die auf das Unternehmensnetz zugreifen: Rund 81% der untersuchten, deutschen Organisationen gestatten, dass persönlich genutzte, mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets auf die Unternehmensnetzwerke zugreifen. 92% der Befragten stellen fest, dass sich die Anzahl dieser mobilen Geräte in den vergangenen beiden Jahren mehr als verdoppelt hat.

Die gängigsten, mobilen Endgeräte und deren Sicherheitsrisiken: Apple (30%) und Blackberry (29%) gehören zu den beliebtesten Typen mobiler Geräte, die sich mit Unternehmensnetzen verbinden, gefolgt von Android (21%). Die Untersuchungsteilnehmer in Deutschland glauben, dass Windows Mobile- und Android-Plattformen die höheren Sicherheitsrisiken mit sich bringen.

Verhalten der Mitarbeiter beeinflusst die Sicherheit mobiler Daten: Die Mehrheit der befragten deutschen Unternehmen glaubt, dass der Mangel an Sicherheitsverständnis unter den Mitarbeitern die größte Gefahrenquelle für die Sicherheit mobiler Daten ist – gefolgt vom mobilen Webbrowsen (61%), unsicheren WiFi-Verbindungen (59%), verloren gegangenen oder gestohlenen Geräten (58%) und den Downloads schadhafter, mobiler Applikationen (57%).

Korrelation zwischen Zunahme von mobilen Endgeräten und Sicherheitsvorfällen: Rund 76% der Unternehmen glauben, dass mobile Endgeräte in den vergangenen beiden Jahren zu einer Zunahme an Sicherheitsvorfällen in ihrer Organisation beigetragen haben.

Viele mobile Geräte speichern sensitive Kunden- und Geschäftsdaten: Persönlich und gleichzeitig betrieblich genutzte Endgeräte speichern häufig eine Vielzahl geschäftsrelevanter Informationen ab oder greifen auf sie zu, darunter Email (79%), Kundendaten (47%) und Zugangsdaten (38%) zu internen Datenbanken oder Geschäftsanwendungen.

„Eine gute Mobile Security-Strategie sollte daher unbedingt darauf fokussieren, die Mitarbeiter für die Sicherheitsrichtlinien bei der Nutzung mobiler Daten und Endgeräte zu sensibilisieren“, so Check Points Zentraleuropa-Chef Kurowski. „Gleichzeitig ist auf ein möglichst einfaches Management und auf die Einrichtung der richtigen Zugriffskontrollen zu achten. Die hierfür erforderliche Flexibilität bietet nur eine modulare, mehrdimensionale Security-Architektur, die mit einer ganzheitlichen Sicht auf die unternehmensweite Umgebung sämtliche Netzwerke, Endpoints und mobilen Endgeräte umspannt und schützt.“

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