Sicherheit im Web 2.0

Social Media und Web 2.0 – Akute Ansteckungsgefahr für Anwender

22.10.2010 | Autor / Redakteur: Stefan Tanase, Kaspersky Lab / Stephan Augsten

Virale Verbreitung: Interaktive Dienste lassen sich besonders effizient als Malware-Schleudern missbrauchen.
Virale Verbreitung: Interaktive Dienste lassen sich besonders effizient als Malware-Schleudern missbrauchen.

Ob Facebook, Twitter oder Youtube – die Beliebtheit von Social-Media-Plattformen nimmt stetig zu, nicht nur bei den Privatanwendern. Doch wie einst die E-Mail ziehen neue Interaktionsformen auch Cyber-Kriminelle magisch an und bedrohen die Netzwerk-Sicherheit. Dieser Beitrag widmet sich den Gefahren, die im Web 2.0 lauern.

Web 2.0 ist nicht nur ein Phänomen unter den Verbrauchern. Viele Organisationen aller Größenordnungen haben schnell das Potential des Web 2.0 für sich entdeckt, um in einen direkten Dialog mit den Kunden zu treten.

Doch den Chancen stehen auch große Gefahren gegenüber. So greifen beispielsweise viele Mitarbeiter im Büro oder von außerhalb mit einem firmeneigenen Gerät auf soziale Netzwerke zu – ob sie nun dafür autorisiert sind oder nicht.

Viel zu lange haben Unternehmen mit der Verschwendung von Arbeitszeit gehadert, um nun selbst auf den Social-Media-Zug aufzuspringen. Doch um die realen, gegenwärtigen Risiken der Echtzeit-Kommunikation, Link-Verbreitung und anderen (eigentlich nützlichen) Funktionen des Web 2.0 hat man sich derweil nicht wirklich gekümmert.

Aufschwung der Web-2.0-Malware

Warum nehmen die Web-2.0-Angriffe zu? Aus dem gleichen Grund, aus dem es mehr Schadsoftware auf Windows-Basis als für den Mac gibt; es geht um Rationalisierungseffekte und Wirksamkeit.

Einfach ausgedrückt, halten sich die Cyberkriminellen gerne in der Menge auf! Die Websites der sozialen Netzwerke haben exponentielles Wachstum bei den Benutzerzahlen erlebt – man schätzt sogar, dass 2009 rund 80 Prozent aller Internet-User zumindest einmal auf soziale Netzwerke zugegriffen haben – das entspricht über einer Milliarde Menschen.

Die geschäftstüchtigen Cyberkriminellen haben diese „Marktlücke“ schnell identifiziert. Mittlerweile schätzt man, dass der über soziale Netzwerke verteilte Schadcode in Bezug auf den Diebstahl von Passwörtern und vertraulichen Informationen zehnmal wirksamer ist, als per E-Mail versendete Malware.

Inhalt

  • Seite 1: Aufschwung der Web-2.0-Malware
  • Seite 2: Wie funktioniert Web-2.0-Angriff?
  • Seite 3: Lassen Sie sich nicht anstecken

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