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Intrusion Prevention in virtuellen Umgebungen Sourcefire-IPS-System unterstützt neben VMware nun auch Xen-Plattformen

| Redakteur: Stephan Augsten

Das Intrusion Prevention System von Sourcefire schützt ab sofort nicht nur virtuelle VMware-Systeme, sondern unterstützt nun auch die Virtualisierungsplattformen Xen 3.3.2 und 3.4.2. Dementsprechend können Unternehmen mit dem Sourcefire 3D System den Datenverkehr in und zwischen den unterschiedlichen virtuellen Umgebungen prüfen.

Das auf Snort basierende IPS-System von Sourcefire kann ab sofort auch virtuelle Xen-Umgebungen untersuchen.
Das auf Snort basierende IPS-System von Sourcefire kann ab sofort auch virtuelle Xen-Umgebungen untersuchen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Security-Anbieter und Snort-Erfinder Sourcefire unterstützt mit VMware und Xen ab sofort die beiden bekanntesten Virtualisierungsplattformen für Unternehmen. Die virtuellen IPS-Sensoren (Virtual 3D Sensor) sind somit in der Lage, den Datenverkehr zwischen mehreren virtuellen Xen- und/oder VMware-Maschinen zu kontrollieren.

„Mit der Ausweitung unseres Schutzes auf die Plattform von Xen können nun mehr Anwender unsere Technologie einsetzen, um ihre virtuellen und physischen Umgebungen zu schützen“, verspricht Tom Ashoff, Senior Vice President of Engineering and Customer Support bei Sourcefire.

Der Virtual 3D Sensor bietet die Möglichkeit, die RNA- und RUA-Software-Module (Real-time Network Awareness/Real-time User Awareness) von Sourcefire gleichzeitig auszuführen. Physische IPS-Sensoren überprüfen derweil den Traffic, der in den virtuellen Umgebungen ankommt bzw. diese verlässt.

Mithilfe des Virtual Defense Center lassen sich Kombinationen von bis zu 25 virtuellen und physischen 3D Sensoren überwachen. Sicherheitsverantwortliche können zudem wählen, ob sie ihre virtuellen Sensoren vom gleichen physischen Defense Center überwachen lassen, das auch die physischen 3D Sensoren überprüft.

Mehr Flexibilität soll die erweiterte IPS-Unterstützung all jenen Firmen und Cloud-Computing-Anbietern bieten, die auf verschiedene Virtualisierungsplattformen angewiesen sind. Außerdem sollen Firmen profitieren, deren Zweigstellen auf die beiden unterschiedlichen virtuellen Systeme setzen. Weitere Informationen zum Sourcefire 3D System auf der Hersteller-Homepage.

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