Eleven E-Mail Security Report Februar 2013

Spam-Anteil am E-Mail-Aufkommen gesunken

| Redakteur: Stephan Augsten

Jede zehnte Spam-Mail, die Eleven Anfang des Jahres in Deutschland abfing, stammte aus den USA.
Jede zehnte Spam-Mail, die Eleven Anfang des Jahres in Deutschland abfing, stammte aus den USA. (Bild: Eleven)

Gut ein Zehntel des E-Mail-Spam, der in deutschsprachigen Postfächern aufschlägt, stammte im Januar 2013 aus den Vereinigten Staaten. Fast zwei Jahre nach Abschaltung des Spam-Botnets Rustock haben die USA die Spitzenposition beim Spam-Versand wiedererlangt, heißt es im Eleven E-Mail Security Report.

Im Dezember 2012 sowie im Januar 2013 ist das Spam-Aufkommen laut Eleven deutlich zurückgegangen. Allerdings hatte der Anti-Spam-Spezialist eine derartige saisonale Schwankung auch schon 2010/11 und 2011/12 verzeichnet. Der Spam-Anteil am weltweiten E-Mail-Aufkommen lag im Januar 2013 bei 60 Prozent, im November 2012 waren es noch knapp 74 Prozent gewesen.

Jede zehnte Spam-Mail im deutschsprachigen Raum stammte im Januar aus den USA, die sich somit den unrühmlichen Spitzenplatz sichern. Auf den Plätzen zwei und drei finden sich Eleven zufolge Indien (6,9 Prozent) und Rumänien (6,6 Prozent). Deutschland gehört derweil mit einem Anteil von 2,3 Prozent nicht mehr zu den zehn Top-Versendern (Platz 13).

Angesichts des Spam-Rückgangs verwundert es kaum, dass der Anteil von Phishing- und Malware-Mails im Januar angestiegen ist. Während der Anteil der Phishing-Nachrichten um 72 Prozent zulegte, stieg der Anteil der Viren-Mails um 27 Prozent und lag bei 1,6 Prozent. Das klingt vergleichsweise wenig, allerdings war somit fast jede sechzigste E-Mail mit Schadcode behaftet.

Im gleichen Zeitraum gingen „klassische“ Spam-Themen zurück. Casino-Spam ist zwar nach wie vor wichtigstes Spam-Thema, zwischen November 2012 und Januar 2013 sank der Anteil allerdings von rund 35 auf 23 Prozent. Pharma-Spam legte nach einem Rekordtief (7,9 Prozent) um fünf Prozentpunkte zu, während gefälschte Luxusartikel mit einem Anteil von 4,4 Prozent stagnierten.

Auffällig war laut Eleven eine deutliche Dominanz länderspezifischer Spam-, Phishing- und Malware-Kampagnen. So waren unter den an deutsche Empfänger versandten E-Mails sowohl die größte Spam- als auch die massivste Malware-Welle in deutscher Sprache verfasst. Der vollständige Eleven E-Mail Security Report Februar 2013 findet sich auf der Eleven-Webseite.

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