Appliance emuliert bis zu 8,5 Millionen HTTP-Verbindungen pro Sekunde

Spirent Avalanche ESP erzeugt enormen Traffic-Mix

| Redakteur: Stephan Augsten

Spirent Avalanche kommt auf der Testing-Appliance C100 zum Einsatz.
Spirent Avalanche kommt auf der Testing-Appliance C100 zum Einsatz. (Bild: Spirent)

Spirent Avalanche verfügt künftig über eine „Extreme Scale Performance“-Funktion (ESP). Damit lassen sich bis zu 8,5 Millionen HTTP-Verbindungen emulieren, um Firewalls, VPN-Gateways und viele andere Netzwerkgeräte auf deren Geschwindigkeit und Sicherheit hin zu prüfen.

Mit dem Funktionsupgrade Avalanche ESP sind die C100-Appliances von Spirent Communications künftig dazu in der Lage, 8,5 Millionen HTTP-Anfragen pro Sekunde zu emulieren. Das entspricht laut Hersteller dem 2,5-fachen des bisherigen Industriestandards.

Mit ihren bis zu acht Schnittstellen ermöglicht es die Spirent C100, einen Traffic-Mix von bis zu 80 Gigabit pro Sekunde zu erzeugen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf einer möglichst realistischen Reproduktion des Netzwerkverkehrs und einzelner Interaktionen, wie sie in den gegenwärtigen Netzen vorherrschen.

Dazu gehören zunächst einmal verschiedene Standardprotokolle wie HTTP(S) und FTP, POP3, SMTP und IMAP4 sowie TELNET, RADIUS und viele mehr. Auch erweiterte Verbindungen wie die von BitTorrent, Gnutella, Oracle oder auch Exchange, LDAP und Remote Desktop werden unterstützt.

Selbst Malware-Attacken lassen sich mit der Appliance realistisch nachstellen, hierfür stehen tausende aktueller Schadcode-Muster zur Verfügung. Durch die Kombination mehrerer Datentypen ermöglicht es ESP den Testingenieuren, umfassende Analysen durchzuführen und per Dashboard gleichzeitig die Messdaten zu überwachen.

Testlabore können vorhandenen Spirent-C100-Appliances per Upgrade um Avalanche ESP erweitern. Die Performance lässt sich also erhöhen, ohne neue Hardware anschaffen zu müssen. Weitere Informationen zur C100-Appliance und Avalanche ESP auf der Webseite von Spirent Communications.

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