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Rascher Benutzerwechsel in Citrix-Umgebungen SSO-Plattform unterstützt Server 2008, PIN-Zugang und neue Biometrie-Lösungen

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Stephan Augsten

Imprivata hat die eigene SSO-Plattform (Single Sign-On) aktualisiert. Mit Version 4.1 unterstützen die Onesign-Appliances weitere biometrische Geräte, wie Notebooks mit eingebauten Fingerabdrucksensoren. Nutzer an geteilt genutzten Workstations und in Citrix-Umgebungen sollen sich zudem schneller an- und abmelden.

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Hochverfügbarkeit: Per Ethernet lassen sich zwei Appliances für den Fail-over-Fall koppeln.
Hochverfügbarkeit: Per Ethernet lassen sich zwei Appliances für den Fail-over-Fall koppeln.
( Archiv: Vogel Business Media )

Schränken Sicherheitstools Anwender in ihrem Arbeitsfluss ein, werden sie nicht angenommen und sind somit nutzlos – erklärt Omar Hussain, President und CEO des Sicherheitsanbieters Imprivata. Die jetzt erweiterte Onesign-Appliance 4.1 soll genau das vermeiden und damit den Spagat zwischen Security und Produktivität schaffen.

Imprivata stattet die Appliance mit einem „Fast User Switching“ aus. An gemeinsam genutzen Rechnern sollen Nutzer rasch zwischen verschiedenen Desktop-Umgebungen umschalten können, ohne sich über Windows ein- oder ausloggen zu müssen. Geladene Applikationen bleiben somit im Hintergrund verfügbar. Das unkomplizierte Wechseln verschiedener Nutzerkontexte funktioniere jetzt auch mit Citrix/Terminal-Servern.

Zudem unterstützt die Imprivata-Lösung ab sofort eine Vielzahl weiterer Authentifizierungsmöglichkeiten. Anwender können sich so über die in Notebooks eingebauten Fingerprint-Sensoren ausweisen. Der Hersteller unterstützt unter anderem Geräte der Hersteller Hewlett-Packard, Fujitsu oder Lenovo.

Akzeptanz durch PIN-Eingabe wie am Bankautomaten

Außerdem können PINs als zusätzliche Identifikationsfaktoren eingesetzt werden. Das vom Bankautomaten bekannte Prozedere soll für eine größere Akzeptanz der Authentifizierungslösung sorgen, glaubt Imprivata.

Erweitert wurden auch die Sicherheitsfunktionen für Nutzer, die ihren Arbeitsplatz nur kurzzeitig verlassen. Administratoren können Zeiten definieren, nach denen ungenutzte Desktops gesichert werden. Zudem können beispielsweise Xyloc-Badges in das Sicherheitskonzept integriert werden.

Support für physische Zugangslösungen und Windows Server 2008

Die aktuellen Onesign-Systeme unterstützen jetzt offiziell Windows Server 2008 und Microsoft Softgrid. Zudem funktionieren die Appliances mit dem Tivoli Identity Manager. Des Weiteren können physische Zugangslösungen von den Appliances überwacht werden, draunter AMAG Symmetry oder Nedap AEOS.

Die Rack-taugliche SSO-Appliance ist eine Höheneinheit hoch und verfügt über zwei Ethernet Ports: Einer sorgt für den Anschluss zum Netzwerk; der Zweite kann mit eine zusätzlichen System verbunden werden. Diese dient dann als Fail-over-Lösung.

Seite 2: Die Onesign-Appliance angetestet

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