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Bundesverband will sichere Stromnetze TeleTrusT stellt 12 Forderungen zu sicheren Smart Grids

| Redakteur: Peter Schmitz

TeleTrusT will zeigen, wie man wie beim Aufbau vom Smart Grids sichere Lösungen entwickelt und hat ein Eckpunktepapier mit Forderungskatalog veröffentlicht.

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Die TeleTrusT-Arbeitsgruppe "Smart Grids" zeigt in Eckpunktepapier mit 12 Forderungen, wie beim Aufbau vom Smart Grids sichere Lösungen zu entwickeln, zu integrieren und zu betreiben sind.
Die TeleTrusT-Arbeitsgruppe "Smart Grids" zeigt in Eckpunktepapier mit 12 Forderungen, wie beim Aufbau vom Smart Grids sichere Lösungen zu entwickeln, zu integrieren und zu betreiben sind.

Die politisch beschlossene Energiewende in Deutschland erfordert nach Ansicht des Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) einen tiefgreifenden Umbau der Infrastruktur zur Energiebereitstellung und –verteilung. Entscheidend wird es nach Ansicht der Experten sein, Angebot, Nachfrage und Verteilung von Energie intelligent zu steuern.

Die Herausforderungen, die sich aus dem Umbau der Energieversorgung ergeben werden, sind gravierend und im Detail noch nicht absehbar, so der TeleTrusT weiter. In einem jetzt veröffentlichten Eckpunktepapier zeigen die Mitglieder der TeleTrusT-Arbeitsgruppe "Smart Grids" jetzt auf, wie sie sich vorstellen, dass beim Aufbau vom Smart Grids sichere Lösungen zu entwickeln, zu integrieren bzw. zu betreiben sind.

  • 1. Berücksichtigung von IT-Sicherheitsaspekten bereits in der Planungs- und Normierungsphase
  • 2. Etablierung eines hohen bzw. teilweise sehr hohen Niveaus hinsichtlich der Sicherheitsziele im gesamten Smart Grid (Vertraulichkeit, Integrität, Authentizität, Nicht-Abstreitbarkeit, Verfügbarkeit, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit)
  • 3. Vorgaben von IT-Sicherheitsstandards durch Politik, Gesetzgebung und Regulierungsinstitutionen
  • 4. Überwachung der Umsetzung von Sicherheitsvorgaben
  • 5. Regelmäßige Prüfung und Anpassung der Sicherheitsvorgaben an geänderte Rahmenbedingungen
  • 6. Definition von Schutzprofilen und Zertifizierungsprozessen für alle kritischen Komponenten
  • 7. Aufbau und Nutzung von vertrauenswürdigen Sicherheitsinfrastrukturen und –dienstleistungen
  • 8. Angemessene Notfall-, Krisen- und Business Continuity-Konzepte und der Nachweis der Umsetzbarkeit dieser Konzepte
  • 9. Klare und transparente Regelungen zu Zugriffsrechten auf Daten aus Mess- und Verbrauchseinheiten über die gesamte Prozesskette
  • 10. Separate Betrachtung und Behandlung der Verwendungszwecke der Daten
  • 11. Strikte Umsetzung des Grundsatzes der Datensparsamkeit bei der Erfassung und Übermittlung von Daten
  • 12. Offene Kommunikation über Chancen und Risiken sowie akzeptierte Restrisiken.

Das Eckpunktepapier wurde von der TeleTrusT-Arbeitsgruppe "Smart Grids" erarbeitet und ist Online, oder über die TeleTrusT-Bundesgeschäftsstelle verfügbar.

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