Simuliertes Netzwerk analysiert das reale Verhalten von Schadsoftware Threat Expert kreiert Webangebot gegen Viren, Würmer und Trojaner

Autor / Redakteur: Peter Hempel / Stephan Augsten

Der australische Antivirus-Spezialist Threat Expert erkennt und analysiert auf seiner Website Bedrohungen. Auf ThreatExpert.com finden sich eine Malware-Enzyklopädie mit Informationen über Tausende von PC-Bedrohungen, ein weltweiter Schädlingsatlas sowie aktuelle Hinweise und Ratschläge zur geographischen Verbreitung von Computergefahren.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Website ThreatExpert.com der gleichnamigen Security-Experten soll schnell und ausführlich beschreiben und analysieren, wie sich ein Computerschädling auf einen infizierten PC auswirkt und ihn verändert. Dabei werden alle Arten von Malware analysiert: Viren, Würmer, Trojaner, Adware und andere Sicherheitsrisiken.

Threat Expert kann täglich auf jedem Server bis zu 1.000 detaillierte Bedrohungsanalysen erstellen. Das bedeutet, dass das Angebot nahezu unbegrenzt skalierbar ist und Hundertausende von Malware-Bedrohungen pro Tag erfassen kann.

Die aktuellen Trends, über die das Threat-Expert-Team und die Entwickler von PC Tools berichten, gehören zur Familie der Denial-of-Service-Angriffe mit den Varianten Mikro-Malware und Zero-Minute-Attacke. „Die Bekämpfung von Malware ist nicht mehr nur bei häufig genutzten Datenbanken mit neuen Signaturen wichtig. Wir haben es mittlerweile mit ständig neuen Computergefahren zu tun. Eine automatische Gefahrenanalyse wie der Threat Expert ist daher der Schlüssel zum Schutz vor der Generation Malware 2.0“, erklärt Simon Clausen, CEO von Threat Expert.

Malware identifizieren und versenden – ohne Schaden anzurichten

Threat Expert simuliert ein Netzwerk, auf das Schädlinge zugreifen und worüber sie kommunizieren können, um deren Verhalten zu erkennen und detailliert aufzuzeichnen. Systemadministratoren und Sicherheitsexperten können Threat Expert dazu nutzen, neue Gefahren schnell zu identifizieren und Infektionen von Computern oder Netzwerken zu vermeiden.

Verdächtige Software kann über www.threatexpert.com zur Untersuchung eingereicht werden. Nach wenigen Minuten erhält der Absender per Mail einen ausführlichen Bericht. Darüber hinaus stehen auf der Website regelmäßig aktualisierte Berichte, aktuelle Gefahrenlisten sowie Online-Scanner zur Verfügung, die Dateien und Webseiten untersuchen können.

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