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Vereinfachte UTM-Integration Transparente http- und ftp-Proxys zur Netzwerk-Anbindung von Funkwerk-UTMs

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit dem Firmware-Release 1.95 für die Packetalarm UTM-Systeme von Funkwerk Enterprise Communications muss ein Proxy nicht mehr in den Browser eines jeden Users eingetragen werden. http- und ftp-Proxy der Appliances können dafür im sogenannten transparenten Modus betrieben werden. Besonders für größere Netzwerke ist das laut Hersteller von Vorteil.

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Dank neuer Firmware lassen sich Funkwerks UTM-Systeme leichter in bestehende Infrastrukturen einbinden.
Dank neuer Firmware lassen sich Funkwerks UTM-Systeme leichter in bestehende Infrastrukturen einbinden.
( Archiv: Vogel Business Media )

Für die Packetalarm UTM-Systeme von Funkwerk Enterprise Communications (FEC) ist ab sofort die Firmware-Version 1.95 verfügbar. Damit will der Hersteller die Integration der UTM-Appliances in bestehende Netzwerke vereinfachen.

Künftig muss ein Proxy laut FEC nicht mehr in den Browser jedes Clients eingetragen werden. Besonders für größere Netzwerke ist das von Vorteil, da die Zeitersparnis mit steigender Anzahl von Client-Browsern zunimmt.

Sozusagen „unsichtbar“ sitzt der transparente Proxy zwischen dem lokalen Netzwerk und dem Internet. Lädt ein Anwender beispielsweise via http eine Datei aus dem Internet herunter, so bezieht der transparente Proxy die Datei automatisch im Auftrag des Anwenders aus dem Internet. Daraufhin prüft die Packetalarm-UTM-Appliance, ob der Download bekannten Schadcode beinhaltet.

Wird ein Virus erkannt, so wird die Datei direkt auf dem System herausgefiltert. Ergibt die Prüfung hingegen keinen Befund, werden die Datenpakete an den Benutzer weitergeleitet. Schadhafte Dateien können das interne Netzwerk somit gar nicht erst erreichen.

Zudem wurde im neuen Release 1.95 die Funktionalität der Network Address Translation (NAT) um ein 1:1 NAT erweitert. Dieses ermöglicht eine automatische und komplette Übersetzung von IP-Netzbereichen zwischen den Netzwerk-Interfaces des UTM-Systems. Somit müssen die internen IP-Adressen beispielsweise bei einem Providerwechsel oder bei Kollisionen von IP-Bereichen innerhalb eines VPN-Tunnelverbundes nicht neu vergeben werden.

Die Lizenzstaffelung nach Nutzeranzahl ist bereits vor einigen Monaten einem neuen Modell gewichen: Kunden lizenzieren nur noch die laufenden Software- und Security-Updates der Geräte. So müssen sie zum einen insgesamt weniger Lizenzen verwalten, zum anderen entfällt die Nachlizenzierung bei geänderter Mitarbeiteranzahl.

In den empfohlenen Endkundenpreisen pro Gerät sind Software- und Security-Updates für ein Jahr enthalten:

  • Packetalarm UTM1100, empfohlen für Netzwerke bis circa 10 User: 949 Euro
  • Packetalarm UTM1500, empfohlen für Netzwerke bis circa 75 User: 1.299 Euro
  • Packetalarm UTM2100, empfohlen für Netzwerke bis circa 200 User: 2.969 Euro
  • Packetalarm UTM2100, empfohlen für Netzwerke größer als 200 User: 7.139 Euro

Die jährlich zu erneuernden Lizenzen für die Software- und Security-Updates belaufen sich auf circa 18 Prozent des Neupreises. Weitere Informationen auf der Website von Funkwerk Enterprise Communications.

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