01.07.2022

Mit OT Zero Trust-Methode die „Nordlichter“ gegen Cyberattacken sichern

Zu den sogenannten nordischen Ländern gehören Dänemark, Finnland, Island, Norwegen, Schweden, Grönland, die Färöer-Inseln und Åland. Gemeinsam haben sie die Vision, bis 2030 die nachhaltigste Öko-Energieregion der Welt zu werden, und die Europäische Union könnte bald ihrem Energiemarkt beitreten. Es ist jedoch wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass diese wunderbare Zukunftsvision bedroht ist.

Denn die für eine solch umfassende Ökostrom-Initiative erforderliche Integration verschiedener Netzwerke und Systeme schafft attraktive Ziele für Cyber-Angriffe. Deshalb haben diese Länder kürzlich ihre Cyber-Sicherheitsvorschriften aktualisiert und sich verpflichtet, sich gegenseitig gegen Ransomware-Angriffe und andere Cyber-Bedrohungen zu schützen.

Dank ihrer vier Eckpfeiler - Sicherheitsinspektion, Vertrauenslisten (Trust List), Netzwerksegmentierung und Anlagenabschirmung – ist die OT Zero Trust-Methode von TXOne Networks sehr gut geeignet, um Anbieter grüner Energien und ihre Verbundsysteme in der nordischen Region zu schützen. Die Lösungen von TXOne sind hoch-zertifiziert und werden bereits von führenden Unternehmen der grünen Energiebranche eingesetzt. Der OT Zero Trust-Ansatz hat die Produktionsanlagen sicherer gemacht und die Einhaltung von Vorschriften, wie NERC CIP und den chilenischen Cybersicherheitsstandards für den Energiesektor, vereinfacht.

Die günstigsten und reichhaltigsten Quellen für erneuerbare Energien in den nordischen Ländern sind Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwärme. Darüber hinaus wird in der Wasserstoffstrategie der Europäischen Kommission das Potenzial von Wasserstoff als zukünftige grüne Energiequelle erkannt. Dies ist zwar eine spannende Entwicklung, doch ist damit zu rechnen, dass Organisationen, die diese Energieerzeugungsmethode entwickeln, Cyberangriffen ausgesetzt sein werden, sobald sie ihren Betrieb aufnehmen. Die modernen, vernetzten Produktionsausrüstungen, die für das Funktionieren einer Anlage zur Erzeugung grüner Energie erforderlich sind, bietet Hackern oft ein Sprungbrett bzw. Einfallstor, von dem aus sie massive Angriffe starten können.

Es gibt mehrere Gründe, warum grüne Energie in den nordischen Staaten geschützt werden muss. Es ist dort kalt. Strom wird benötigt, um Häuser zu heizen, Wasser zu erwärmen und das Licht in den langen, dunklen Wintern brennen zu lassen. Zudem gibt es reichlich natürliche Ressourcen für die Stromerzeugung, da viele energieintensive Industrien dort angesiedelt sind. Die Fähigkeit der nordischen Länder, eine bezahlbare, zuverlässige Versorgung mit grüner Energie zu gewährleisten, macht diese Region für Unternehmen attraktiver. Allerdings müssen kritische Infrastrukturen stets auf die Aufmerksamkeit von Cyber-Kriminellen vorbereitet sein, die entweder auf die schnelle Auszahlung einer Lösegeldsumme aus sind, oder auf staatlich geförderte Cyber-Kriegsführung, die sich auf die Herbeiführung von Schäden und Störungen oder auf die Ausnützung strategischer Auswirkungen eines Konflikts konzentriert.

Wie sich der nordische Energiemarkt entwickelt, hängt von den Energieerzeugern, den Verbrauchern, den für das Hochspannungsnetz zuständigen Netzbetreibern, den nationalen Regulierungsbehörden und den Strombörsen ab. Derzeit arbeiten diese Parteien im Rahmen des jährlich stattfindenden Nordic Electricity Market Forum zusammen. Im Jahr 2018 beschloss dieses Forum, dass seine Vision für den Strommarkt die Cyberverteidigung als hohe Priorität beinhaltet. Um diese Vision zu erfüllen und gleichzeitig einen hohen Fokus auf Produktivität und Leistung zu legen, empfiehlt TXOne Networks den OT Zero Trust-Ansatz.