Cyber-Kriminalität

Über zwei Drittel der Unternehmen zahlen bei Ransomware

| Redakteur: Peter Schmitz

Eine IBM Studie zu Ransomware stellt fest: Betroffene Unternehmen zahlen schneller Lösegeld für verschlüsselte Daten, als Verbraucher.
Eine IBM Studie zu Ransomware stellt fest: Betroffene Unternehmen zahlen schneller Lösegeld für verschlüsselte Daten, als Verbraucher. (Bild: Pixabay / CC0)

Mehr als zwei Drittel aller durch Ransomware betroffenen Unternehmen bezahlen das geforderte Lösegeld und unterstützen damit das kriminelle Geschäftsmodell. Das zeigt eine von IBM durchgeführte Studie.

Angriffe durch Ransomware gehören aktuell zu den stärksten Bedrohungen im Netz. Insgesamt, so die Forscher von IBM X-Force, macht Ransomware fast 40 Prozent der im Jahr 2016 verschickten Spam-Mails aus. Zum Vergleich, im Jahr 2015 waren es lediglich 0,6 Prozent.

Cyberkriminelle haben damit laut FBI allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 209 Millionen US-Dollar erbeutet, macht auf das Jahr gerechnet fast eine Milliarde erpresstes Lösegeld für die Freischaltung zuvor gekaperter Rechner. Nun hat eine IBM Studie untersucht, wie Betroffene damit umgehen.

Die Ergebnisse sind alarmierend: 70 Prozent der Unternehmen zahlen, um wieder Zugang zu ihren Systemen und Daten zu bekommen, die Hälfte mehr als 10.000 US-Dollar und 20 Prozent sogar über 40.000 US-Dollar.

Bei den Verbrauchen scheint diese Bereitschaft nicht ganz so hoch: Hier wären über 50 Prozent der Befragten, zumindest theoretisch, nicht bereit zu bezahlen, es sei denn, es würde sich um Finanzdaten handeln oder – bei Eltern – wenn Familienbilder betroffen wären. Laut Umfrage wären dann 55 Prozent erpressbar.

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