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IPS-Appliance schützt Zweigstellen Unerwünschten Traffic und Eindringlinge aus dem Remote-Netzwerk fernhalten

Redakteur: Stephan Augsten

Zweigstellen großer Unternehmen müssen oft ohne auf Sicherheit spezialisertes IT-Personal auskommen. Deshalb hat der Security-Hersteller Tippingpoint ein Intrusion-Prevention-System speziell für Remote-Netzwerke entwickelt. Auch Managed Security Services Provider könnten kleinen und mittleren Kunden damit einen Sicherheitszuwachs bieten.

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Das kleine IPS-Gerät Tippingpoint 10 wurde speziell für Zweigniederlassungen entwickelt.
Das kleine IPS-Gerät Tippingpoint 10 wurde speziell für Zweigniederlassungen entwickelt.
( Archiv: Vogel Business Media )

Das neue Intrusion-Prevention-System (IPS) Tippingpoint 10 soll Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit entfernter Netzwerke in einem Gerät sicherstellen. Hierfür analysiert die Lösung den Datenfluss bei einem Durchsatz von 20 Megabit sowie 3.600 gleichzeitigen Verbindungen pro Sekunde.

Bedrohungen werden mithilfe des Digital Vaccine Service identifiziert und blockiert, der unter anderem die Schwachstellen-Informationen des SANS-Instituts und anderer Vulnerability-Experten nutzt. Gleichzeitig soll die Lösung das Risiko der Blockierung von legitimiertem Traffic reduzieren und in Kombination mit den Sicherheitsmechanismen die Verfügbarkeit der Zweigbüros garantieren.

Innerhalb des Remote-Netzwerkes wird Tippingpoint 10 von lokalen Mitarbeitern installiert. Anschließend beginnt das Gerät sofort mit der Filterung unerwünschten oder böswilligen Datenverkehrs. Das IPS wird nahtlos ohne IP- oder MAC-Adressenkonfiguration eingerichtet.

Sofern Unternehmen bereits das Tippingpoint Security Management System (SMS) nutzen, können sie darüber die Tippingpoint-10-Einheiten verwalten und neue Filter installieren. Alle Systeme werden mit einer „empfohlenen Einstellung“ ausgeliefert. Vordefinierte Policies blockieren Attacken automatisch ohne manuelles Tuning. Das System bietet zudem ein eigenes Traffic Management.

Auch Managed Security Service Provider (MSSPs) können Tippingpoint 10 als Service-Angebot für ihre Kunden nutzen. Gegenwärtig stellen solche Anbieter ihre Security-Dienstleistungen entweder durch einen lokalen Service oder mittels einer zentralen Cloud-Umgebung bereit, in der Daten von allen Kunden durch ein Netzwerk geführt werden. Mit Tippingpoint 10 können MSSPs ihren Kunden nun ein vollausgestattetes lokales IPS bereitstellen, das einfach zentral verwaltet wird.

Die Preise für das IPS variieren je nach Einkaufsvolumen. Weitere Information zur sofort verfügbaren Tippingpoint 10 auf der Hersteller-Website.

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