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Security Awareness Unternehmen sensibler für Cyber-Bedrohungen

Autor / Redakteur: Ludger Schmitz* / Peter Schmitz

Mit der Wahrnehmung von Cyber-Bedrohungen und Sicherheit beschäftigt sich die KuppingerCole-Studie „Digital Risk and Security Awareness“. Ein Abschnitt der Analyse beschäftigt sich mit der Frage, welche Arten von Angreifern als die größte Bedrohung gelten.

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Die kürzlich veröffentlichte KuppingerCole "Digital Risk and Security Awareness Study" enthält einige interessante Erkenntnisse, rund um die Wahrnehmung von Cyber-Risiken.
Die kürzlich veröffentlichte KuppingerCole "Digital Risk and Security Awareness Study" enthält einige interessante Erkenntnisse, rund um die Wahrnehmung von Cyber-Risiken.
(Bild: © Grafvision - Fotolia)

Mit gestohlenen Passwörtern können Internet-Kriminelle nicht nur auf dem Schwarzmarkt einen Reibach machen. Aus Angst um ihr Image verschweigen Unternehmen solche Vorfälle. Diese Befürchtungen sind gleichzeitig der Ansatz für Erpressungen. In ähnlicher Weise wirkt Industriespionage als doppelte Bedrohung. Ohne Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erlangtes Wissen macht Konkurrenzprodukte unschlagbar billig. Und es lässt sich ebenfalls für Erpressungen nutzen.

Die von KuppingerCole befragten Unternehmen und Regierungsorganisationen nennen zu 47 Prozent die Organisierte Kriminalität als wichtigsten potenziellen Angreifer im Internet. Bei 29 Prozent sind es hausinterne Angreifer. Deutlich weniger, nämlich elf Prozent, sehen die größte Gefahr in Hackern, die mehr oder minder direkt staatlich gelenkt sind. Neun Prozent sehen die größte Gefahrenquelle in politisch motivierten Attacken.