IT-Sicherheits-Kongress CyberCrime 2012

Unternehmen sind auf Cyber-Angriffe nicht vorbereitet

| Redakteur: Peter Schmitz

Der CyberCrime 2012 Kongress vom 13.-15-6.2012 bietet Live-Hacking-Sessions, interaktive Workshops zu Cyber-Crime-Themen und Fach-Know-how zu den Themen Netzwerk- und Endgerätesicherheit, Social Engineering, DoS Attacken, Computersabotage und Datendiebstahl.
Der CyberCrime 2012 Kongress vom 13.-15-6.2012 bietet Live-Hacking-Sessions, interaktive Workshops zu Cyber-Crime-Themen und Fach-Know-how zu den Themen Netzwerk- und Endgerätesicherheit, Social Engineering, DoS Attacken, Computersabotage und Datendiebstahl.

Der Kongress CyberCrime 2012 vom 13. bis 15. Juni 2012 bietet interaktive Workshops zu aktuellen Cyber-Crime-Themen, Live-Hacking-Sessions, Erfahrungsberichte und Präventionsmaßnahmen zu Social Engineering, Erpressung mit DoS Attacken, Computersabotage oder Datendiebstahl.

Immer wenn es neue Hacker-Angriffe auf, oder Datendiebstahl bei international renommierten Unternehmen gibt, oder wenn eine gezielte Verbreitung von Malware stattfindet, rücken die Themen Datenschutz und Informationssicherheit ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Der Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter e.V. (BDOA) bietet mit dem Kongress CyberCrime 2012 am 13. bis 15. Juni 2012 eine Plattform zum interaktiven Austausch und vermittelt aktuelles Wissen zu den wichtigsten IT-Sicherheitsthemen bei Mobile Business, Cloud Computing, Social Media und Online-Handel.

Die Sicherheitspanne bei Dropbox, die den zeitweisen Zugriff auf Dateien aller Nutzer ermöglichte, oder der Datendiebstahl bei Sony, dem rund 77 Millionen Kundendaten zum Opfer fielen, zeigen die Bedeutung der IT-Sicherheit und das potenzielle Ausmaß der Cyber-Kriminalität. Unternehmen erleiden nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch einen enormen Imageschaden.

Computerkriminalität betrifft nicht nur die klassische IT eines Unternehmens, sondern hat längst schon Einzug in Bereiche, wie Mobile, Cloud und Soziale Netzwerke gehalten. Wegen der zunehmenden Bedeutung dieser Bereiche gehen Experten davon aus, dass die Bedrohungslage in Zukunft eine ganz neue Qualität erreichen wird. Während sich die Angreifer bisher auf Finanzbetrug oder den Datendiebstahl konzentrierten, nehmen sie mit Wirtschaftsspionage zunehmend die gesamte Wertschöpfung eines Unternehmens ins Visier.

Unternehmen sind nicht vorbereitet

Eine Erklärung für die häufigen Attacken ist sicherlich das geringe Bewusstsein für Computerkriminalität in Unternehmen. Oftmals wird nur reagiert, anstatt im Vorfeld aktiv zu agieren. 60 Prozent der Befragten gaben an, nicht die Kapazitäten im Haus haben, um Cyber-Straftaten aufzuspüren, belegt eine PwC-Studie.

Nur jedes zweite Unternehmen ist auf einen Ernstfall mit geeigneten Strategien und Maßnahmen vorbereitet. Entsprechend gering ist auch die Vorbeugung durch Schulungen der Mitarbeiter: In mehr als 40 Prozent der Unternehmen fand in den vergangenen zwölf Monaten keine Ausbildung gegen Computerkriminalität statt. 60 Prozent der Teilnehmer gaben in der Studie an, dass Face-to-Face-Trainings die effektivste Trainingsmethode sei. Allerdings sind diese bislang wenig verbreitet.

Kongress unter dem Motto „Verstehen, Vorbeugen, Schützen“

Um hier einen Beitrag zu leisten, unterstützt der BDOA vom 13. bis 15. Juni den Kongress CyberCrime 2012, der aktuelle Trends bei Cyber-Crime-Szenarien und Abwehrmaßnahmen beleuchtet. Das Motto des Kongresses lautet dabei „Verstehen, Vorbeugen, Schützen“. Kompakt und praxisbezogen vermitteln namhafte Referenten und führende Persönlichkeiten aus der Branche Wissen zu einem breiten Spektrum an IT-Sicherheitsthemen, angefangen von klassischen IT-Infrastrukturen bis hin zu Cloud Computing, Mobile Business und Social Media. Zielgruppe sind kaufmännische Entscheider und Mitarbeiter, IT-Fachexperten, Fachleute aus der öffentlichen Verwaltung und Bildungsträger.

Den Auftakt des Kongresses bilden interaktive Workshops, in denen ausgewählte Experten zu aktuellen Cyber-Crime-Themen aufklären. Die Sessions der beiden Kongresstage bieten neben Netzwerk- und Endgerätesicherheit ein breites Themenspektrum von Live-Hacking-Sessions über Erfahrungsberichte zu neusten Betrugsszenarien, wie Social Engineering, Schutzgelderpressung mit DoS Attacken, Computersabotage oder das Ausspähen und Abfangen personenbezogener oder unternehmenskritischer Daten. Die Referenten stammen etwa von Conrad, Deutsche Telekom, PricewaterhouseCoopers, SKW Schwarz, dem Fraunhofer Institut oder von Axel Springer.

Zudem findet dort die konstituierende Sitzung des entsprechenden Fachbereichs statt, der IT-Experten vernetzt, Präventionsmaßnahmen erarbeitet und IT-Sicherheitsschulungen anbietet. Eine Ausstellung der Key-Player der IT-Sicherheitsbranche begleitet das weitere hochkarätige Kongressprogramm.

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