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Security Tools – Secunia Personal Software Inspector Updates im Griff mit kostenlosem Schwachstellen-Management-Tool

| Redakteur: Peter Schmitz

Je mehr Programme installiert sind, desto mühsamer ist es sicherzustellen, dass für alle Anwendungen die neuesten Updates installiert sind und man somit mögliche Schwachstellen und Sicherheitslücken ausschaltet. Hier hilft Secunia Personal Software Inspector, ein kostenloses Tool, das versucht dem Anwender wieder mehr Kontrolle über den Status seiner Anwendungen zu geben. Doch nicht in jeder Hinsicht kann das Tool überzeugen.

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Secunia Personal Software Inspector bietet eine nützliche Übersicht über den Versionsstatus der vorhandenen Software.
Secunia Personal Software Inspector bietet eine nützliche Übersicht über den Versionsstatus der vorhandenen Software.
( Archiv: Vogel Business Media )

Erinnert sich noch jemand an Oil Change? Oil Change war ein kostenloser Online-Service, der ungefähr von 1999 bis 2002 auf Website eines bekannten Antivirus-Herstellers angeboten wurde. Man besuchte die Website und lud eine ActiveX-Control herunter. Dieses Programm untersuchte die gesamte Software-Installation, verglich die Versionsnummern der installierten Applikationen und Treiber mit den jeweils aktuellen und zeigte in einer Übersicht den Aktualisierungsbedarf an. Mit Checkboxen wählte man die Programme und Treiber, die man updaten wollte, und Oil Change spielte selbstständig die aktuellen Versionen ein – so, wie es heute Windows Update für Windows, Office und manche Treiber anbietet.

Das Konzept von Secunia Personal Software Inspector

Erst seit rund einem Jahr gibt es endlich Ersatz für Oil Change, und zwar in Form des Secunia Personal Software Inspector. Secunia PSI gibt es in drei Versionen: Online (als Java-Applet), Personal (als kostenloser Download, den nur Privatnutzer verwenden dürfen) und Network (für den Gebrauch im Netzwerk; die jährlichen Lizenzkosten betragen 20€ pro gescanntem Rechner).

Während Oil Change keinerlei Aussagen über die Unsicherheit alter Versionen machte, liegt hier bei PSI das Hauptaugenmerk. Das bedeutet umgekehrt, dass PSI lediglich Applikationen, nicht aber Treiber auf Aktualität prüft. PSI durchsucht die Festplatte nach EXE-Dateien, die ja Versionsinformationen beinhalten (um sich selbst davon zu überzeugen, rufen Sie die „Eigenschaften“ einer EXE auf und holen den Reiter „Version“ nach vorn). Die dort angegebene Version wird dann mit einer Secunia-Online-Datenbank verglichen. Je nach Ergebnis wird die Datei als Unsicher, Veraltet oder Aktualisiert eingestuft.

Ist ein Programm nicht Aktualisiert (gemeint: „auf aktuellem Stand), gibt es meistens ein Symbol Lösung herunterladen, das einen direkten Link zum Download der aktuellen, sicheren Version darstellt. Kann PSI nicht auf einen einzelnen Download verlinken, werden stattdessen Download-Links angezeigt.

Seite 2: Nützliches Tool mit Raum für Verbesserungen

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