Stormshield SN910

UTM-Appliance im Funktions- und Penetrationstest

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Stephan Augsten

Besonderheit der Sotrmshield SN910

Die Inbetriebnahme der Appliance erfolgt mit Hilfe eines Assistenten, der keinen IT-Spezialisten vor unüberwindliche Schwierigkeiten stellen wird. Sobald die Lösung ins Netz integriert wurde, ergibt es Sinn, die durch den Wizard vorgenommene Konfiguration mit Hilfe des Web-Interfaces genauer an die lokalen Gegebenheiten anzupassen.

Bevor wir uns im Detail diesem Web-Interface und damit dem gesamten Funktionsumfang des Produkts zuwenden, möchten wir aber zunächst noch auf eine Besonderheit der Stormshield-Lösung aufmerksam machen. Das ist die Funktion zum Erkennen von Gefährdungen im LAN.

Dieser sogenannte Stormshield Network Vulnerability Manager ermittelt mit Hilfe von Daten, die durch die Sicherheits-Appliance übertragen werden, welche Betriebssysteme und Anwendungen im lokalen Netz zum Einsatz kommen und stellt so auch gleich ihre Verwundbarkeiten fest. Sobald eine Vulnerability im LAN entdeckt wird, informiert das Produkt die Administratoren.

Das Konfigurationswerkzeug

Kommen wir nun aber zum Leistungsumfang der Lösung. Wenn sich ein Mitarbeiter beim Konfigurationswerkzeug der SN910 einloggt (dieses steht über die URL HTTPS://{IP-Adresse des Produkts}/admin zur Verfügung), so landet er zunächst in einer Rubrik namens Favoriten, der er jederzeit die für ihn wichtigsten Funktionen hinzufügen kann.

Standardmäßig befindet sich in dieser Rubrik nur ein Eintrag namens „Dashboard“. Dieses bietet eine – beliebig anpassbare – Übersicht über den Zustand der Appliance. Ja nach Interesse sind die Anwender dazu in der Lage, das Dashboard mit Widgets auszustatten, die Informationen über bestimmte Funktionalitäten beziehungsweise Komponenten liefern.

Dazu gehören das „Active Update“-Widget mit dem Status der Anti-Spam-, Antivirus- und Sicherheitssignaturen, das Alarm-Widget mit den aktuellen Alert-Meldungen und eine Übersicht über die Eigenschaften des Systems mit Firmware, Seriennummer, Uptime und ähnlichem. Außerdem finden sich an dieser Stelle noch Widgets zu Hardware, Hochverfügbarkeit, Lizenz, Netzwerk, Schnittstellen, etc.

Mit Hilfe des Dashboards erhalten die Administratoren also Gelegenheit, sich schnell und einfach einen Überblick über den Status der Sicherheitslösung zu verschaffen. Die Widgets lassen sich dabei übrigens mit Hilfe von Drag-and-Drop direkt im Browser anordnen.

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